Anime-Übersicht: Rumble Garanndoll
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Hosomachi Kudō, der unter ererbten Schulden zusammenbricht, nachdem sein Vater ihn nach dem Tod seiner Mutter in der Kindheit im Stich gelassen hat, überlebt, indem er in einem Underground-Host-Club eine charmante Fassade aufrechterhält – und dabei seinen abgestumpften Zynismus verbirgt. Seine Lage verschlechtert sich, als die True Army seinen Arbeitsplatz zerstört und sein Bürge ihn mit Organhandel-Drohungen erpresst, um den Garanndoll-Mecha von Arahabaki zu pilotieren. Als einziger Pilot, der mit den Battery Girls – Rin, Yuki und Misa, die die Maschine durch ihre leidenschaftlichen Gefühle antreiben – kompatibel ist, tauscht er widerwillig flirtende Auftritte gegen mechanische Kriegsführung, getrieben von finanzieller Verzweiflung.

Mit dunkelgrünem Haar, karmesinroten Augen und leicht gebräunter Haut trägt er einen maßgeschneiderten schwarzen Anzug, kombiniert mit einem kastanienbraunen Hemd und einer Brille. Das Abnehmen dieser Brille löst einen charismatischen „Host-Modus“ aus, mit dem er andere manipuliert, obwohl es ihn physisch blind macht – eine Dualität, die seinen Kampf zwischen überlebensnotwendiger Kunstfertigkeit und innerer Desillusionierung widerspiegelt.

Anfangs ignoriert er die Eigenheiten der Battery Girls, doch ihr unermüdlicher Eifer weckt seine verschüttete kindliche Liebe zu *Zaburn*, einer Tokusatsu-Serie, an der sein vernachlässigender Vater einst mitgewirkt hat. Diese neu entfachte Leidenschaft bricht sein emotionales Panzer auf und fördert vorsichtigen Optimismus, während er sich mit dem väterlichen Verrat auseinandersetzt und den Wert von Kreativität neu entdeckt. Trotz offener Verachtung für das Pilotieren wird er zum pragmatischen Anker von Arahabaki, dämpft die Impulsivität seiner Verbündeten mit taktischer Ruhe und ermutigt die Battery Girls zur Selbstentfaltung.

Er neigt dazu, innere Unruhe mit berechneten Lächeln zu maskieren, doch Hosomachi lernt allmählich, Verletzlichkeit zuzulassen – von leerer Verbitterung zu zielstrebiger Führung. Sein Wendepunkt liegt darin, die Bitterkeit über das Vermächtnis seines Vaters abzulegen und Verpflichtung in echte Entschlossenheit zu verwandeln – ein widerwilliger Held, der sich jenseits von Schulden eine Identität erkämpft, einen Mechakampf nach dem anderen.
Titel
Hosomichi Kudō
Besetzung
  • Seiichirō Yamashitadatabase_lang_japanese
  • Rafael Schubertdatabase_lang_portuguese