Anime-Übersicht: Yes ka No ka Hanbun ka
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Kei Kunieda pflegt zwei scharf kontrastierende Identitäten. In der Öffentlichkeit verkörpert er einen beliebten, charmanten und makellos gekleideten Fernsehnachrichtensprecher, der Professionalität und Beruhigung ausstrahlt. Diese Rolle stützt sich auf eine sorgfältig geschliffene Sprechstimme, die durch Selbstaufnahmen und Recherchen verfeinert wurde, um auditiven Reiz zu gewährleisten. Nach außen zeigt er durchweg Geduld und Freundlichkeit, beruhigt Crew-Mitglieder bei Pannen und lehnt soziale Verpflichtungen mit höflichen Ausreden ab.
Privat hegt er ein mürrisches, sarkastisches und kritisches inneres Monolog, bei dem er Kollegen mental herabsetzt, während er sich selbst als die attraktivste Person bei der Arbeit betrachtet. Um diese Seiten physisch voneinander abzugrenzen, zieht er in seiner Freizeit preisige, bequeme Kleidung an – einen Supermarkt-Jogginganzug von seiner Mutter, nicht-verschreibungspflichtige Brille, einen medizinischen Mundschutz und abgetragene Tennisschuhe. Diese Verkleidung ermöglicht ihm anonyme nächtliche Spaziergänge, die als Ritual zum Abschalten vom Aufrechterhalten seiner öffentlichen Fassade dienen.
Seine lebenslange Trennung von innerer und äußerer Welt wird von seiner Mutter bemerkt, die Schuldgefühle hat, wenn Nachbarn seine Fernsehperseon gegen sein privates Verhalten loben. Sie fragt sich, ob er einen Partner gefunden hat, der sein wahres Wesen akzeptiert. Frühere Beziehungen waren kurz und zweckgebunden; er behandelte Partner als Accessoires, um sein öffentliches Image aufzuwerten, und beendete Verbindungen einvernehmlich, um negative Wahrnehmung zu vermeiden und Entspannungszeit zu bewahren.
Ein Fahrradunfall während eines anonymen Spaziergangs führt zu einer Begegnung mit dem Animator Ushio Tsuzuki. Aus Angst, erkannt zu werden, nimmt Kunieda das Pseudonym „Owari“ an und hilft Tsuzuki bei der Arbeit. Tsuzuki nimmt „Owari“ als vom Nachrichtensprecher verschieden wahr. Als Kunieda echte Gefühle für Tsuzuki entwickelt, verstrickt er sich in seiner Täuschung und jongliert mit widersprüchlichen Identitäten. Tsuzuki deckt schließlich die Dualität auf, akzeptiert aber beide Seiten und initiiert eine romantische Beziehung. Diese Akzeptanz ermutigt Kunieda, seine Identitäten zu integrieren und Ängste zu konfrontieren, symbolisiert durch Routinen wie das Bestellen identischer Takeout-Mahlzeiten und das Tragen eines mit Lesezeichen versehenen Aussprachewörterbuchs als Trostobjekt.
Ihre Beziehung entwickelt sich zu körperlicher Intimität, obwohl Kunieda in einer Begegnung seine Zustimmung zurückzieht und Tsuzuki wiederholt bittet aufzuhören. Tsuzuki ignoriert diese Einwände. Über ihre anfängliche Versöhnung hinaus zeigt die Erzählung, wie Kunieda durch die Beziehung emotionale Stärke gewinnt und sich der Selbstakzeptanz nähert. Post-Credit-Szenen führen neue Charaktere ein und deuten auf fortbestehendes Erzählpotenzial hin.
Privat hegt er ein mürrisches, sarkastisches und kritisches inneres Monolog, bei dem er Kollegen mental herabsetzt, während er sich selbst als die attraktivste Person bei der Arbeit betrachtet. Um diese Seiten physisch voneinander abzugrenzen, zieht er in seiner Freizeit preisige, bequeme Kleidung an – einen Supermarkt-Jogginganzug von seiner Mutter, nicht-verschreibungspflichtige Brille, einen medizinischen Mundschutz und abgetragene Tennisschuhe. Diese Verkleidung ermöglicht ihm anonyme nächtliche Spaziergänge, die als Ritual zum Abschalten vom Aufrechterhalten seiner öffentlichen Fassade dienen.
Seine lebenslange Trennung von innerer und äußerer Welt wird von seiner Mutter bemerkt, die Schuldgefühle hat, wenn Nachbarn seine Fernsehperseon gegen sein privates Verhalten loben. Sie fragt sich, ob er einen Partner gefunden hat, der sein wahres Wesen akzeptiert. Frühere Beziehungen waren kurz und zweckgebunden; er behandelte Partner als Accessoires, um sein öffentliches Image aufzuwerten, und beendete Verbindungen einvernehmlich, um negative Wahrnehmung zu vermeiden und Entspannungszeit zu bewahren.
Ein Fahrradunfall während eines anonymen Spaziergangs führt zu einer Begegnung mit dem Animator Ushio Tsuzuki. Aus Angst, erkannt zu werden, nimmt Kunieda das Pseudonym „Owari“ an und hilft Tsuzuki bei der Arbeit. Tsuzuki nimmt „Owari“ als vom Nachrichtensprecher verschieden wahr. Als Kunieda echte Gefühle für Tsuzuki entwickelt, verstrickt er sich in seiner Täuschung und jongliert mit widersprüchlichen Identitäten. Tsuzuki deckt schließlich die Dualität auf, akzeptiert aber beide Seiten und initiiert eine romantische Beziehung. Diese Akzeptanz ermutigt Kunieda, seine Identitäten zu integrieren und Ängste zu konfrontieren, symbolisiert durch Routinen wie das Bestellen identischer Takeout-Mahlzeiten und das Tragen eines mit Lesezeichen versehenen Aussprachewörterbuchs als Trostobjekt.
Ihre Beziehung entwickelt sich zu körperlicher Intimität, obwohl Kunieda in einer Begegnung seine Zustimmung zurückzieht und Tsuzuki wiederholt bittet aufzuhören. Tsuzuki ignoriert diese Einwände. Über ihre anfängliche Versöhnung hinaus zeigt die Erzählung, wie Kunieda durch die Beziehung emotionale Stärke gewinnt und sich der Selbstakzeptanz nähert. Post-Credit-Szenen führen neue Charaktere ein und deuten auf fortbestehendes Erzählpotenzial hin.
Titel
Kei Kunieda
Besetzung
- Atsushi Abedatabase_lang_japanese