Anime-Übersicht: Mieruko-chan
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Yotsuya Mamoru, der verstorbene Vater von Miko und Kyousuke, fand vor den Ereignissen der Geschichte ein vorzeitiges Ende. Ein Jahr zuvor hatte seine Entscheidung, ein Kastanienpudding, auf das Miko sich sehnlichst gefreut hatte, zu essen, einen heftigen Streit ausgelöst, der ihr Verhältnis belastete. Sein plötzlicher Tod zementierte diese Kluft und hinterließ bei Miko ungelöste Reue.

Im Tod erscheint sein Geist friedvoll, frei von der Bosheit oder Verzerrung, die andere Wesen plagen, was seine anhaltende Güte widerspiegelt. Miko begegnet ihm mehrmals, am bemerkenswertesten, als sie einen Pudding am Hausaltar hinterlässt. Dieses Opfer wird zum Mittel der Versöhnung: er drückt Reue aus, und sie gewährt Vergebung, wodurch die verbleibende Spannung sich auflöst.

Mamorus Bindung zu seinen Kindern spiegelt seine Rolle im Leben wider – ein Beschützer, dessen wachsame Präsenz über den Tod hinaus fortbesteht und sie still behütet. Sein Tod und der ungelöste Streit verankern die Erzählung in der Erkundung von Reue und Heilung. Sein Name „Mamoru“ (beschützen) spiegelt seine väterliche Pflicht wider, während „Yotsuya“, eine Kombination der Kanji für „vier“ und „Tal“, subtil mit den spirituellen Grundlagen der Geschichte verbunden ist.
Titel
Yotsuya Mamoru
Besetzung
  • Kousuke Toriumidatabase_lang_japanese
  • Juliano Lopesdatabase_lang_portuguese