Anime-Übersicht: Requiem of the Rose King
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Edward von Westminster, einziger Erbe Heinrichs VI. und Margaretes von Anjou, ist eine zentrale Figur in den Rosenkriegen. Geboren in das Haus Lancaster, wächst er im Schatten des schwindenden Verstandes seines Vaters und der unerbittlichen politischen Machenschaften seiner Mutter auf. Flüsterungen über Margaretes Untreue werfen Zweifel auf seine Legitimität, doch Heinrich VI. erklärt ihn beharrlich zum rechtmäßigen Thronfolger.

Von Kindheit an in den Konflikt zwischen Lancaster und York gestoßen, flieht er mit Margaret nach der Gefangennahme seines Vaters und sucht im Exil Zuflucht, während sie Verbündete in seinem Namen sammelt. Das Exil schmiedet ihn zu einem Prinzen, der von Rache besessen ist und überzeugt davon, dass die Yorkisten ihm den Thron gestohlen haben. Margaretes eiserner Wille prägt seinen trotzigen Geist und gnadenlosen Kampfstil, verdeutlicht durch seinen Befehl zur Hinrichtung Yorkischer Ritter nach der Zweiten Schlacht von St Albans – ein beklemmendes Zeugnis seiner frühen Indoktrination in Blutvergießen und Strategie.

Seine politisch aufgeladene Heirat mit Anne Neville, Tochter des Earls of Warwick, besiegelt ein fragiles Lancaster-Bündnis – eine von Strategie getriebene Verbindung, deren Innigkeit von Hofchronisten infrage gestellt wird. Die Spannungen mit Heinrich VI. eskalieren, als Edward dessen zögerliche Haltung und den Enterbungsvertrag zugunsten Yorkischer Rivalen verachtet, was seinen Entschluss festigt, die Macht mit Gewalt zu ergreifen.

Obwohl unerprobt im Krieg, stürmt Edward mit unnachgiebigem Eifer in die Schlacht von Tewkesbury und führt die Lancaster-Truppen gegen die Streitkräfte Edwards IV. Sein Schicksal spaltet die historischen Berichte: Einige behaupten, er fiel im Kampf; andere berichten von seiner Gefangennahme und sofortigen Hinrichtung durch Yorkische Befehlshaber. Mit seinem Tod erlischt die direkte Linie Lancasters, seine sterblichen Überreste werden still in der Tewkesbury Abbey beigesetzt.

Edwards Leben spiegelt die Verwüstungen dynastischer Kämpfe wider – geprägt von Margaretes Ambitionen, als Prinz und Spielzeugfigur in ihrem Machtstreben eingesetzt. Seine Begegnungen mit Figuren wie Richard III. und Anne Neville legen die verräterischen Loyalitäten der Epoche offen, in denen Verwandtschaft und Verrat im unerbittlichen Kampf ums Überleben und die Vorherrschaft verschmelzen.
Titel
Edward of Westminster
Besetzung
  • Brandon McInnisdatabase_lang_english
  • Brandon Santinidatabase_lang_spanish
  • Kōhei Amasakidatabase_lang_japanese
  • Alex Mineidatabase_lang_portuguese