Anime-Übersicht: GoShogun
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Remy Shimada pilotierte den Queen Rose-Jet im Good Thunder-Team und kombinierte mit zwei anderen Flugzeugen zum TriThree-Roboter, um schließlich als linke Beinkomponente des größeren Kampfroboters GoShogun zu integrieren. Vor ihrem Teambeitritt war sie als Spionin tätig; ein kritischer Missionsfehler führte zu ihrer Gefangennahme und Inhaftierung, nachdem ihr Freund während des Vorfalls ums Leben kam. In Gefangenschaft versuchte sie, sich mit Glasscherben eines zerbrochenen Medaillons die Pulsadern aufzuschneiden.

Ihre Mutter starb früh, und sie verbrachte einen Teil ihrer Kindheit als Straßenkind in Frankreich, wo sie von lokalen Jungen belästigt wurde, aber stets zurückschlug. Ein entscheidender Vorfall führte dazu, dass sie in ein offenes Grab oder eine tiefe Grube fiel, in der sie gefangen war und sich dem Tod ergeben hatte. Während dieser Isolation hatte sie eine Vision von fünf Geistern, die ihr versicherten, dass sie nicht allein sei und auf zukünftige Kameradschaft hindeuteten; diese Geister symbolisierten die fünf männlichen Teammitglieder, mit denen sie später als Erwachsene kämpfen würde.

Jahrzehnte nach dem aktiven Dienst des Teams erlitt sie auf einer Reise zur Wiedervereinigung mit ihren ehemaligen Kameraden schwere Verletzungen bei einem Autounfall, die sie ins Koma versetzten. Mediziner schätzten ihre Überlebenschance aufgrund des Aufpralls und einer zuvor verborgenen tödlichen Krankheit auf 5% und gaben ihr etwa zwei Tage zu leben. Als ihre Teammitglieder an ihrem Krankenbett versammelt waren, navigierte ihr Bewusstsein durch verflochtene Erinnerungen und surreale Traumlandschaften, die sich dem Tod widersetzten. Eine wiederkehrende Traumsequenz zeigte sie und ihre Teammitglieder, alle in ihrer jugendlichen Gestalt, gefangen in einer feindseligen Wüstenstadt, wo anonyme Briefe ihren baldigen, grausamen Tod innerhalb von zwei Tagen vorhersagten. Die Einwohner der Stadt, fanatisch dargestellt und mit visuellen Anklängen an den Nahen Osten, jagten sie als Verkörperungen des unausweichlichen Schicksals.

Gleichzeitig durchlebte ihr Geist erneut das Kindheitstrauma mit dem Grab und eine weitere lebensbedrohliche Mission aus ihrer Jugend. In der Wüstentraum-Narrative verwundete sie ein pantherähnliches Monster, das den Tod selbst verkörperte, doch sie schnallte trotzig ihren Revolver an ihre gebrochene Hand. Mit Unterstützung ihres eigenen Grabsteins feuerte sie ihre letzte Kugel ab, um das Ungeheuer zu besiegen – ein symbolischer Akt der Ablehnung ihres vorherbestimmten Todes. Durch diese Prüfungen hinweg diente die unerschütterliche Unterstützung und Kameradschaft ihrer Teammitglieder als emotionaler Anker, der ihre Widerstandskraft stärkte. Ihr grundlegender Charakter zeigte stets Entschlossenheit, Einfallsreichtum in Überlebenssituationen und eine Weigerung, Verzweiflung oder externen Schicksalsvorhersagen nachzugeben. Die tiefen Bande der Loyalität und des gegenseitigen Vertrauens innerhalb ihres Teams blieben zentral für ihre lebenslangen Erfahrungen.
Titel
Remy Shimada
Besetzung
  • Mami Koyamadatabase_lang_japanese