Anime-Übersicht: Black Summoner
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Melfina, Göttin der Reinkarnation, überwacht die Reise des Protagonisten von der Erde in ein Fantasiereich. Mit der Aufgabe betraut, seinen Übergang zu leiten, manifestiert sie sich zunächst als telepathische Stimme, die im Kampf taktische Anleitung bietet. Ihre göttliche Essenz erfordert immense Mana für eine physische Manifestation, weshalb sie einen künstlichen Körper bewohnen muss, der einem 17-jährigen Mädchen nachempfunden ist. Dieses Gefäß spiegelt ihre wahre Gestalt wider: violettes Haar, blaue Augen, gekrönt von einer silbernen Tiara, gekleidet entweder in ein fließendes weißes Gewand oder in kampfbereite Walkürenrüstung.

Ihre Persönlichkeit vereint lässigen Charme mit aufrichtigem Mitgefühl für den Protagonisten und seine Verbündeten. Verspieltes Necken und lockere Spötteleien verdecken gelegentliche Eifersucht gegenüber Rivalinnen, während sie sich kühn als seine „erste Frau“ bezeichnet – ein Titel mit zweifelhafter Legitimität. Trotz ihrer jahrtausendealten Existenz und der Müdigkeit von ihren ewigen Pflichten frönt sie irdischen Vergnügungen wie unersättlichem Essen und sucht Nervenkitzel in Gesellschaft.

Sympathische Resonanz bindet ihr Statuswachstum, ihre Fähigkeiten und ihren Levelfortschritt an den des Protagonisten und synchronisiert ihre Kampffähigkeiten. Buffs oder Debuffs, die ihn betreffen, wirken sich auch auf sie aus, obwohl sie keine statussteigernden Fähigkeiten eigenständig erlernen kann. Als Kämpferin nutzt sie heilige Reinigungsaura, Eis-Wasser-Magie, Illusionen und geschärfte Sinne, verstärkt durch einen heiligen Speer, Flugfähigkeit und Telepathie.

Einst ein Engel, stieg Melfina nach Jahrhunderten der Verwaltung von Reinkarnationszyklen zur Göttin auf, eine Rolle, die ihr langweilig wurde, bis sie sich für ein irdisches Leben entschied. Ihre Geschichte mit dem Protagonisten erstreckt sich über mehrere Leben: einst als Engel mit ihm verlobt, wurde sie in einem vergangenen Konflikt manipuliert, ihn zu töten. Nun beschränkt Göttliche Bindung ihre Kräfte innerhalb des künstlichen Körpers und gleicht ihre göttliche Autorität mit menschlichen Grenzen aus.

Anfangs auf beratende Telepathie beschränkt, beginnt sie allmählich, physisch durch ihren geliehenen Körper teilzunehmen. Narrative Hinweise deuten auf mögliche Veränderungen hin – etwa die Übernahme taktischer Kommandorollen, wie sie bei Isekai-Göttern üblich sind, oder die Nutzung von Humor, um göttliche Ernsthaftigkeit auszugleichen – während sie sich tiefer in die Reise des Protagonisten einbringt.
Titel
Melfina
Besetzung
  • Tia Ballarddatabase_lang_english
  • Reina Uedadatabase_lang_japanese