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Nori Kamitsuki zieht von der Präfektur Chiba in die Präfektur Gunma, seinem früheren Freund Otoya Todoroki hinterher, der dorthin versetzt wurde. Bei seiner Ankunft erhält er eine warnende Nachricht von Todoroki, in der behauptet wird, dass diejenigen, die Gunma betreten, niemals zurückkehren.

Anfängliche Bedenken und Kulturschock prägen Noris Eintritt. Die Erwähnung seiner Herkunft aus Chiba löst sofort Feindseligkeit bei seinen Klassenkameraden aus. Er steht unter strenger Beobachtung in Bezug auf regionale Bräuche, insbesondere das präzise Begrüßungsprotokoll im Klassenzimmer, das Aufstehen, Achtungstellung und Verbeugung umfasst; Abweichungen führen zu Anschuldigungen, ein Außenseiter-Spion zu sein.

Nori zeigt Anpassungsfähigkeit. Frühe Prüfungen beinhalten das Probieren regionaler Spezialitäten wie yaki manjuu, ein Brötchen mit einer dicken süßen Soße, das als Gunmas Soul Food gilt. Er genießt es, was zu einer vorläufigen Akzeptanz beiträgt. Allmählich lernt er lokale Traditionen, darunter Jomo karuta – ein kulturell bedeutsames Kartenspiel, das nach dem Zweiten Weltkrieg entstand. Seine Bemühungen, es zu lernen, spiegeln seinen Versuch wider, dazuzugehören, trotz des Widerstands von Gruppen wie der JKJ (Jomo Karuta Jugend), die Außenseitern misstrauen.

Seine Sicht auf Gunmas Umwelt entwickelt sich. Anfängliche Schwierigkeiten beinhalten den Umgang mit starken Winden, die den Alltag beeinflussen, doch später schätzt er Vorteile wie windgetrocknete Kartoffeln. Die Teilnahme an Gemeinschaftsveranstaltungen wie gemeinsamen Hanami und Schulfesten fördert Kameradschaft. Interaktionen mit Einheimischen, wie Konflikte mit Kyō Shinooka, die Täuschung beinhalten, um seinen nicht-einheimischen Status aufzudecken, vertiefen seine Verbindung mit Gunmas Identität.

Noris Hintergrund häufiger Umzüge in ganz Japan kommt während der Interaktionen zum Vorschein und steht im Kontrast zum tief verwurzelten Stolz der Gunma-Einheimischen. Begegnungen mit Gunmas einzigartigen Aspekten – wie der Dichte von Verkaufsautomaten, die mit der Geschichte des Kalten Krieges verbunden ist, oder Schatzsuchen mit regionalen Produkten wie shimonita-Frühlingszwiebeln – verankern seine Verbindung weiter. Am Ende der Erzählung wechselt er von Angst dazu, Gunmas Eigenheiten aktiv zu verteidigen und Stereotype über die Präfektur abzulehnen.

Seine Charakterentwicklung gipfelt in einem Zugehörigkeitsgefühl, in dem er nicht länger nach Anerkennung als wahrer Gunma-Bewohner sucht, sondern natürlicherweise die Wertschätzung für die Kultur und Gemeinschaft der Region verkörpert.
Titel
Nori Kamitsuki
Besetzung
  • Gakuto Kajiwaradatabase_lang_japanese