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Escalade Cadillac befehligt die antagonistische Metus-Fraktion als selbstverherrlichende Parodie eines Militärdiktators und nutzt seinen selbsternannten „Omega-Universum-Sinn“, um absurde Kreuzzüge gegen die Erde zu rechtfertigen. Seine Feldzüge entspringen einem verzweifelten Versuch, den Planeten zu vernichten, bevor seine entfremdete Ehefrau ihre Ehe rechtlich auflösen kann, und verbinden apokalyptische Ambitionen mit farcenhafter häuslicher Melodramatik.

Obwohl er als furchterregender Overlord inszeniert wird, schwankt seine Herrschaft an der Grenze zur Inkompetenz: Er kritzelt Schlachtreden mit Permanentmarker auf seine Handfläche und verschwendet wirklichkeitsverzerrende Kräfte, um intergalaktische Lotterieergebnisse zu manipulieren. Sein gigantischer Mech, Hekatonkheires, persifliert legendäre Mecha-Franchises durch offensiv abgeleitetes Design und bombastische, unpraktische Bewaffnung – eine Spiegelung der satirischen Verspottung von Genrekonventionen in der Erzählung.

Während er theoretisch absolute Autorität über Metus besitzt, wird seine Führung ständig von Untergebenen wie Subaru Beyond untergraben, dessen messianische Wahnvorstellungen fraktionsweites Chaos entfachen. Escalades Pläne – von planetarischer Vernichtung bis zu kleinlicher ehelicher Sabotage – implodieren unweigerlich aufgrund seiner zwanghaften Fixierungen und unbeholfenen Umsetzung, was ihn mehr zur Lachnummer als zur Bedrohung macht.

Als reines satirisches Instrument der zweiten Staffel der Serie fehlt ihm tiefere Hintergrundgeschichte oder Entwicklung. Stattdessen verkörpert er die Verspottung von Mecha-Antagonisten durch grandioses Getue, das von kindischer Impulsivität und trivialen Zielen konterkariert wird.
Titel
Escalade Cadillac
Besetzung
  • Greg Dulciedatabase_lang_english
  • Shūichi Ikedadatabase_lang_japanese