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Mimori Tougou, ursprünglich in der Grundschule als Washio Sumi bekannt, wurde aufgrund ihrer hohen Heldenaffinität von der Taisha-Organisation angeworben. Sie wurde in die einflussreiche Washio-Familie adoptiert und kämpfte gemeinsam mit Nogi Sonoko und Minowa Gin gegen Vertex-Bedrohungen. Während dieser Kämpfe aktivierte sie zweimal ihre Mankai-Fähigkeit: Zuerst verlor sie die Nutzung ihrer Beine, dann opferte sie die Erinnerungen an diese Zeit. Anschließend kehrte sie als Mimori Tougou zu ihrer ursprünglichen Familie zurück, wobei ihre Verletzungen fälschlicherweise auf einen Verkehrsunfall zurückgeführt wurden. Die Taisha verlegte ihre Familie neben Yuuki Yuuna aufgrund von Yuunas außergewöhnlichem Heldenpotenzial.

Äußerlich hat sie langes schwarzes Haar, das meistens zu einem niedrigen Pferdeschwanz mit einer blauen Schleife gebunden ist, und dunkelgrüne Augen. Mit einer Größe von 158 cm nutzt sie aufgrund ihrer Gehbehinderung zunächst einen Rollstuhl, erlangt aber später ihre Mobilität zurück. Ihr Helden-Outfit besteht aus einem blau-weißen Anzug mit vier Schleifen, die die Bewegung unterstützen, und entwickelt sich in späteren Staffeln weiter, um auch Fußbekleidung einzuschließen. Ihre Mankai-Transformation manifestiert sich als ein großes fliegendes Kanonenboot mit Laserkanonen.

Ihre Persönlichkeit ist reif, intelligent und von tiefem Patriotismus geprägt, was sich in ihrer Ablehnung nicht-japanischer Speisen und englischer Lehnwörter zeigt. Sie betreibt die Website des Heldenclubs, ist hervorragend im Backen von Süßigkeiten und studiert Computerprogrammierung. Trotz ihres Pessimismus zeigt sie auch humorvolle Momente. Sie bevorzugt es, mit ihrem Familiennamen „Tougou“ angesprochen zu werden, nicht mit „Mimori“.

Ihre Kampffähigkeiten konzentrieren sich auf Fernkampfwaffen, die von Feenbegleitern bereitgestellt werden: Aobozu liefert ein Scharfschützengewehr, Gyobudanuki zwei Schrotflinten, Shiranui eine Pistole und Kawabotaru autonome Laserportale. Jede Mankai-Aktivierung hat schwerwiegende körperliche Folgen, anfangs Lähmung der Beine und später Gedächtnisverlust.

Ihre Charakterentwicklung durchläuft mehrere Phasen. In frühen Kämpfen weicht ihre anfängliche Panik über ihre Behinderung einer Transformation, um Yuuna vor einem Vertex zu schützen. Später konfrontiert sie Fuu wegen der verschwiegenen Wahrheiten über das Helden-System. Die Wiedervereinigung mit Sonoko enthüllt die vollen Konsequenzen von Mankai und stellt ihre verlorenen Erinnerungen wieder her. Diese Offenbarung löst eine Krise aus, in der sie versucht, den Shinju zu zerstören, um das Leiden der Helden zu beenden, was sie als Sühne für frühere Fehler betrachtet. Diese Handlung trennt sie von der Gruppe und führt zu ihrer dimensionalen Gefangenschaft.

Während ihrer Abwesenheit führen Gedächtnisveränderungen dazu, dass der Heldenclub ihre Existenz vergisst, obwohl unterbewusste Spuren bleiben – erkennbar an Verhaltensweisen wie Itsuki, die Kuchen für sechs Personen portioniert. Yuuna erinnert sich schließlich während einer Club-Aufführung an sie, was die Gruppe dazu veranlasst, sie aus der interdimensionalen Gefangenschaft zu befreien. Nach der Wiedervereinigung reintegriert sie sich in die Aktivitäten des Heldenclubs.

Schlüsselbeziehungen prägen ihren Weg. Sie teilt eine tiefe Bindung mit Yuuna, geprägt von unerwiderten romantischen Gefühlen und gegenseitigem Beschützerinstinkt. Mit Sonoko baut sie nach der Wiederherstellung der Erinnerungen ihre Freundschaft wieder auf. Der anfängliche Zorn gegenüber Fuu wegen der Geheimniskrämerei wandelt sich in Respekt für deren Führungsqualitäten.

Ihr Name trägt Bedeutung: „Tougou“ bezieht sich auf historische japanische Militärfiguren, was zu ihrem Patriotismus passt, während „Mimori“ phonetisch an „memory“ (Erinnerung) erinnert und somit ihren Amnesie-Bogen widerspiegelt. Blumensymbolik verbindet sie mit der Prunkwinde (Zuneigung, Vergänglichkeit) und der Chrysantheme (Verjüngung, Vitalität).
Titel
Mimori Tougou
Besetzung
  • Suzuko Mimoridatabase_lang_japanese