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Baron Flegel, ein hochrangiger Adliger und Neffe von Herzog Otto von Braunschweig, diente als Vizeadmiral in der Imperialen Marine des Galaktischen Kaiserreichs und befehligte das Flaggschiff *Wilhelmina*. Im Jahr 795 UC beteiligte er sich an der Inhaftierung und Folter von Konteradmiral Wolfgang Mittermeyer. Nachdem Verhörspezialisten versagt hatten, schlug Flegel den gefesselten Mittermeyer persönlich. Durch den Vorwurf der Feigheit provoziert, entfernte Flegel Mittermeyers Handschellen, um einen fairen Kampf zu ermöglichen, wurde jedoch mühelos besiegt. Anschließend befahl er seinen Begleitern, auf Mittermeyer zu schießen, was durch das Eingreifen von Admiral Reinhard von Müsel verhindert wurde.

Flegel arbeitete mit Offizieren und Adligen zusammen, die Reinhard von Lohengramm ablehnten, und schürte heimlich Verschwörungen. Er manipulierte Susanna von Benemunde, um Attentate auf Reinhard oder seine Schwester zu planen, während er sicherstellte, dass keine Beweise auf ihn zurückführbar waren. Als Teil der Iserlohn-Festung unter Flottenadmiral Gregor von Mückenberger, der seine politischen Verbindungen schätzte, begleitete Flegel von Mückenberger während der Vierten Schlacht von Tiamat.

796 UC kehrte Flegel nach Odin zurück und verschwor sich mit Braunschweig, um Reinhard zu beseitigen. Er schlug vor, militärische Pläne des Kaiserreichs an Fezzan zu leaken, in der Erwartung, dass diese an die Freie Planetenallianz verkauft würden. Trotz dieses Plans gewann Reinhard die folgende Kampagne. Flegel war bei der Gründung der Lippstadt-Liga anwesend und diente seinem Onkel während des Imperialen Bürgerkriegs als Vizeadmiral. Er starb bei einer Meuterei, nachdem er sein Schiff zu einem Selbstmordangriff befehligt hatte. Seine letzten Worte waren „Es lebe das Kaiserreich.“ Sein Name, der sowohl ein Dreschwerkzeug als auch einen unverschämten Menschen bezeichnet, spiegelte seine unfreundliche und gefährliche Natur wider.
Titel
Flegel
Besetzung
  • Toru Furuyadatabase_lang_japanese