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Konatsu, Tochter des Rakugo-Stars Sukeroku und der ehemaligen Geisha Miyokichi, überlebte als Kind den Doppelselbstmord ihrer Eltern. Aufgenommen und aufgezogen von Yakumo Yurakutei VIII., dem Rakugo-Partner und engen Freund ihres Vaters, hegte sie tiefen Groll gegen ihn, den sie für den Tod ihres Vaters verantwortlich machte. Dies schuf eine angespannte, feindselige Haushaltsdynamik, doch sie blieb unter seinem Dach, gebunden durch komplizierte Bande zum Rakugo.

Die Kindheitsexposition zu der turbulenten Beziehung ihrer Eltern und der intensiven Rivalität zwischen Sukeroku und Yakumo, die in den instabilen Handlungen ihrer Mutter Miyokichi und dem gemeinsamen Selbstmord mit Sukeroku gipfelte, ließ Konatsu verwaist und emotional vernarbt zurück. Dieses Trauma formte sie zu einer scharfen, abweisenden und verbitterten Erwachsenen.

Mit bedeutendem Rakugo-Talent ihres Vaters ausgestattet, strebte Konatsu eine professionelle Karriere an. Traditionelle Bräuche, die Frauen als Praktizierende ausschlossen, verwehrten ihr dies systematisch und schürten Frustration und Ohnmacht. Trotz dieser Barriere studierte sie informell und coachte später andere, einschließlich ihrer Kinder.

Ihre Beziehung zu Yotarou, einem ehemaligen Sträfling, der Yakumos Lehrling wurde, entwickelte sich von Reibung zu gegenseitiger Abhängigkeit. Yotarous aufrichtige Hingabe milderte allmählich Konatsus Feindseligkeit, was zur Ehe führte. Ihre Familie umfasste Konatsus kleinen Sohn Shinnosuke, dessen Vaterschaft unklar blieb – möglicherweise Yakumo oder ein Yakuza-Boss namens Aniki – ein Geheimnis, das Konatsu bewusst aufrechterhielt.

Als Mutter war Konatsu leidenschaftlich beschützend und ehrgeizig, besonders für Shinnosuke, den sie rigoros im Rakugo trainierte. Später bekam sie mit Yotarou eine Tochter, Koyuki. Konatsu trieb beide Kinder zu Rakugo-Karrieren, teils um ihre eigenen unerfüllten Träume durch sie zu verwirklichen, und erzog sie mit strenger Disziplin und zugrundeliegender Hingabe.

Nach Yakumos Tod und gesellschaftlichen Veränderungen erreichte Konatsu ihren Traum, professionell Rakugo aufzuführen. Im mittleren Alter wurde sie eine etablierte Performerin, die ihr tiefes Verständnis in das Geschichtenerzählen einbrach und langjährige Geschlechterbarrieren durchbrach.

In späteren Jahren trat Konatsu als mürrische aber hingebungsvolle Künstlerin und Matriarchin hervor. Sie unterstützte ihren Sohn Shinnosuke bei der Übernahme des Namens "Sukeroku" und ihren Ehemann Yotarou bei der Annahme des Namens "Yakumo". Ihre Reise gipfelte in einer aktiven Rolle bei der Bewahrung des Rakugo-Erbes, während sie seine sich wandelnden Traditionen navigierte, und sie sich von einer marginalisierten Außenseiterin zu einer respektierten Praktizierenden entwickelte.
Titel
Konatsu
Besetzung
  • Yū Kobayashidatabase_lang_japanese