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Wilhelm Hahn leitete das 2. Forschungslabor der Wissenschaftsakademie der Republik Groß-Zogilien, das sich auf Kopplungstechnologie spezialisierte. Als ehemaliger Schützling von Alessandro Fermi im Freien Paktsbund wechselte er nach Konflikten über Fermis ethische Beschränkungen nach Zogilien, um ungehinderten wissenschaftlichen Fortschritt zu verfolgen. Seine Arbeit konzentrierte sich auf zwangsweise Kopplungsaktivierungssysteme, im Gegensatz zu Fermis kooperativen Methoden, und beinhaltete unethische Praktiken wie die Gehirnwäsche von Hina Ryazan, um sie zum Piloten einer Kopplungseinheit zu zwingen.

Bekannt für seine Brillanz und Herablassung, behandelte Hahn menschliche Piloten als entbehrliche Mittel zum Zweck, um technologische Vorherrschaft zu erlangen. Er entwickelte den ZTA-N-101 Karkinos, einen gigantischen Valiatlas mit einem eigenständigen Kopplungssystem, das gegnerische Kommunikation stören und überwältigende Artillerie entfesseln sollte. Die neurologischen Anforderungen des Systems erzwangen strikte Einsatzzeitlimits, um katastrophale Pilotenverletzungen zu vermeiden. Seine rücksichtslosen Experimente erstreckten sich auf Kriegswaisen wie Fromm Vantarhei, was zu Todesfällen und Überläufern in den Bund führte.

Hahn zeigte beißenden Sarkasmus, verspottete insbesondere Margaret O’Keefes Nachfolgerin, und stützte sich auf zuckerhaltigen Kaffee, um seine extreme Konzentration aufrechtzuerhalten. Seine taktischen Manöver nutzten die 300-Sekunden-Kopplungsgrenze, obwohl unvorhersehbare Pilotkompatibilitäten seine Pläne gelegentlich durchkreuzten. Trotz seiner Erfolge kämpfte er privat mit Zweifeln, ob er das Vermächtnis von Elvira Hill erreichen könnte.

In Zogiliens Militäroperationen organisierte er die Gefangennahme gegnerischer Valiancer und billigte indirekte Angriffe, um fortschrittliche Prototypen zu beschaffen. Seine Akte listet ihn als verstorben auf, doch die Umstände seines Todes bleiben unklar.
Titel
Wilhelm Hahn
Besetzung
  • Takehito Koyasudatabase_lang_japanese