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Prinz Ishitsukuri ist einer von fünf adligen Freiern, die um die Hand von Prinzessin Kaguya anhalten. Ein großer, gutaussehender junger Mann mit schwarzen Haaren, der zunächst einen Bleistiftschnurrbart trägt, den er sich später rasiert.

Er erfährt erstmals von der Schönheit von Prinzessin Kaguya bei einer königlichen Zeremonie in der Hauptstadt und reist sofort mit den anderen Adligen zu ihrer Residenz. Um ihre Gunst zu gewinnen, schmeichelt er ihr, indem er ihren Glanz mit der unschätzbaren Steinschale des Buddha vergleicht. Unbeeindruckt fordert Kaguya jeden Freier auf, seine Hingabe zu beweisen, indem er den mythischen Schatz, den er genannt hat, herbeischafft, und verspricht, denjenigen zu heiraten, der Erfolg hat. Prinz Ishitsukuri wird somit damit beauftragt, die Steinschale des Buddha zu finden.

Drei Jahre später kehrt er ohne das echte Artefakt zur Residenz der Miyatsuko zurück. Er spinnt eine Geschichte von einer beschwerlichen Reise nach Indien und behauptet, seine Suche sei gescheitert, als er entdeckte, dass die Schale tief in einer Berghöhle versteckt sei. Dann versucht er, Kaguya mit poetischen Worten zu bezaubern, beschreibt ein Leben in Harmonie mit der Natur und schlägt vor, die Hauptstadt zu verlassen, um ein einfaches Dasein im Wald zu führen. Während er spricht, entfernt er leise den Schirm, der sie trennt, in der Hoffnung, sie zu sehen. Anstelle von Kaguya findet er seine erste Frau, Kita no Kata, die ihren Platz eingenommen hat. Sie beschimpft ihn wütend für seine Untreue und enthüllt, dass seine Geschichte vom Waldleben eine einstudierte Erzählung ist, die er verwendet, um andere Frauen zu umwerben. Entlarvt und gedemütigt flieht Prinz Ishitsukuri.
Titel
Principe Ishitsukuri
Besetzung
  • Giorgio Borghettidatabase_lang_italian