Anime-Übersicht: Hetalia The Beautiful World
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Lovino Vargas, offiziell benannt und allgemein bekannt als Romano, verkörpert die südliche Region der Italienischen Republik. Er ist der ältere Bruder von Norditalien, Feliciano Vargas, und teilt sich den Geburtstag am 17. März, der die Gründung des Königreichs Italien markiert. Trotz seines höheren Alters ist Romano kleiner als sein jüngerer Bruder.

Romano hat dunkelbraunes Haar, das auf arabische Vorfahren und seine „dunkle“ Persönlichkeit hinweist, mit einem olivfarbenen Teint in frühen Darstellungen, der später zu hellerer Haut wechselte. Seine Augen variieren zwischen grün, haselnussbraun oder hellbraun in offiziellen Medien, wobei der Schöpfer interpretative Flexibilität zulässt. Ein markantes Merkmal ist sein „Ahoge“ – eine auffällige Haarsträhne auf der rechten Seite seines Kopfes –, die als erogene Zone dient; Berührung löst Laute wie „Chigi!“ oder „Chigigi!“ aus. Seine Militäruniform entwickelte sich von khakifarbenen Entwürfen, die Spanien ähnelten, zu einer, die später der von Norditalien entsprach, abgesehen von der Farbe. Als Kind trug er eine Schürze oder gelegentlich ein Kleid im Stil einer Magd, im Gegensatz zu den durchgehenden Kleidern seines Bruders.

Romanos Persönlichkeit zeigt eine starke Dualität: charmant und flirtend gegenüber Frauen, doch grob, streng und unsozial gegenüber Männern, wobei er häufig Flüche wie „Bastard“ und „Verdammt“ verwendet. Unter dieser schroffen Fassade ist er feige, unfähig und ängstlich. Seine düstere, voreingenommene Weltanschauung rührt von der Unterwerfung durch die Mafia her, die sein Handeln bestimmt. Er verachtet ausländische Speisen – insbesondere Käse und Kartoffeln – und liebt Pasta, Tomaten, Siestas, Landwirtschaft und Kochen. Obwohl er handwerklich ungeschickt ist, glänzt er als Taschendieb. Kindheitsmerkmale umfassten durch Chorea bedingte Ungeschicklichkeit, Bettnässen und die Vermeidung von Aufgaben. Spanien behandelte seine Chorea mit Tarantella-Tanz, was mit seiner Genesung zusammenfiel. Als Erwachsener zeigt er bei Motivation beeindruckenden Fleiß, der Figuren wie Deutschland und Preußen verblüfft.

Romanos Vergangenheit beinhaltet die frühe Trennung von seinem Bruder. Obwohl sie voneinander wussten, trafen sie sich erst nach dem Tod ihres Großvaters, dem Alten Rom. Romano hegte Groll gegen Italien, weil dieser Roms künstlerische Talente und Ähnlichkeit geerbt hatte, und fühlte sich überschattet. Nach Roms Tod schikanierte Romano Italien bis zu ihrer Trennung während des Italienischen Kriegs: Österreich beanspruchte Italien, während Spanien Romano nach der Schlacht von Garigliano aufnahm, da er als schwierig galt. Spanien prägte Romanos Kultur, Bräuche, Religion und Liebe zu Tomaten. Obwohl Romano kühl auftrat – in dem Glauben, Spanien begehre Roms Erbe –, sorgte er sich heimlich, erhöhte Importe während Spaniens Krankheit und griff die Mafia an, um zu helfen. Er empfand auch Eifersucht, wenn Spanien anderen Aufmerksamkeit schenkte.

Beziehungen prägen Romano entscheidend:
- Zu Norditalien neidet er dessen Talente und Spaniens Zuneigung, ignoriert oder beleidigt ihn oft, kümmert sich aber unbewusst – teilt Betten und fühlt sich verletzt, wenn er nicht bewundert wird. Ihre Bindung bleibt nach der Einigung angespannt, obwohl Romano sich im Inland auf Italien verlässt.
- Gegenüber Deutschland verachtet er ihn als „Kartoffelbastard“, scheitert aber wiederholt an Racheversuchen wie Ausrutschen auf Bananenschalen oder falschem Granatengebrauch. Er bezeichnet Deutsche als „unzivilisierte Bauern“, teilweise aus Kindheitsängsten.
- Mit Spanien übernahm er spanische Eigenschaften, wies jedoch Zuneigung zurück. Verborgene Loyalität zeigt sich in Krisen, wie beim Kampf gegen die Mafia.
- Bezüglich des Alten Rom meidet er Treffen aus Scham, fürchtet emotionale Ausbrüche. Kindheitsunsicherheit entstand, als Rom Italien beanspruchte, ihn aber verließ, obwohl Gründe unklar bleiben.
- Unter anderen bewundert er Belgien (eine Kindheitsliebe), duldet Japan (der „Romano-kun“ sagt) und misstraut Frankreich. Preußen erkennt Romanos Arbeitsethik an, ohne Feindseligkeit zu erleben.

In modernen Erzählungen arbeitet Romano fleißig, hegt aber Groll gegen Italien. Seine Verletzlichkeit zeigt sich in Familiensituationen, wie Weinen über empfundene Unzulänglichkeiten. Die Mafia behält Einfluss, doch er trotzt ihnen, um Spanien zu schützen, was wachsende Loyalität trotz anhaltender Ressentiments offenbart.
Titel
South Italy (Romano)
Besetzung
  • Daisuke Namikawadatabase_lang_japanese