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Shōko Kirishima, Klassensprecherin der Klasse 2-A der Fumizuki-Akademie und beste Schülerin ihres Jahrgangs, vereint akademische Brillanz mit einem unerschütterlichen Entschluss, ihren Kindheitsfreund Yuuji Sakamoto zu heiraten. Ihre Bindung reicht bis in die Grundschule zurück, wo Yuujis Gleichgültigkeit gegenüber dem Reichtum ihrer Familie – im Gegensatz zu anderen, die sie anders behandelten – ihre Zuneigung entfachte. Ein Versprechen an Yuujis Mutter verstärkte ihre lebenslange Mission, ihre gemeinsame Zukunft zu sichern.

Oberflächlich ruhig und gefasst, hegt Shōko eine intensive Besitzergreifung und setzt aggressive Maßnahmen wie Elektroschocker, Scherendrohungen oder körperliche Auseinandersetzungen ein, um jeden abzuwehren, der sich Yuuji nähert. Eifersucht treibt diese Handlungen an, besonders bei Missverständnissen, wie wenn sie eine Scherznachricht eines Freundes als Beweis für Yuujis Verrat missdeutet. Doch ihr Vertrauen in ihn bleibt unerschütterlich; sie akzeptiert seine Erklärungen ohne Frage, selbst wenn er sie absichtlich mit falschen Informationen füttert.

Als Gedächtnisgenie behält sie Wissen unbegrenzt, obwohl Technik sie verwirrt – Elektronik wird oft versehentlich zerstört, außer den Tasern, die sie präzise handhabt. Wenn sie provoziert wird, steigert sich ihre körperliche Kraft, was es ihr ermöglicht, Yuuji mit Waffen wie einem Nagelknüppel in atemberaubender Geschwindigkeit zu verfolgen.

Ihr Beschwörer, ein gepanzerter Samurai mit einer Chokutō, spiegelt ihre disziplinierte Denkweise wider. Während Prüfungsschlachten opfert sie strategisch den Sieg für persönliche Gewinne, wie eine Heiratsvereinbarung von Yuuji, obwohl ihr minderjähriger Status diese rechtlich ungültig macht.

Shōkos akribische Planung erstreckt sich auf die Namensgebung zukünftiger Kinder: Shōyu (eine Kombination ihrer und Yuujis Namen) für eine Tochter und Koshō (eine Umkehrung ihres eigenen Namens) für einen Sohn. Diese Weitsicht unterstreicht ihren unerschütterlichen Fokus auf ein gemeinsames Leben mit Yuuji, trotz dessen Zögerns.

Eine einsame Kindheit prägte ihre Hingabe. Yuujis Verteidigung gegen Mobber, die seinen Schreibtisch beschädigten, hinterließ einen bleibenden Eindruck, ebenso wie seine harte Ablehnung, die sie schützen sollte – ein Moment, den sie als Vertiefung ihrer Bindung missdeutete. Ihre Beziehung zu Yuujis Mutter verankert ihr Engagement weiter und rahmt die Ehe sowohl als persönliches Versprechen als auch als familiäre Pflicht.

Während sie Freundschaften pflegt, wie mit der Klassenbotschafterin Yuuko Kinoshita, dreht sich ihre Erzählung um komisch intensive Bemühungen, Yuuji zu heiraten. Dies vereint traditionelle Yamato-Nadeshiko-Anmut mit unnachgiebiger Entschlossenheit, verkörpert durch die Symbolik ihres Namens: „Shōko“ („aufsteigendes Kind“) spiegelt Ambition wider, und „Kirishima“ („nebelbedeckte Insel“) deutet auf das Rätsel unter ihrer gefassten Fassade hin.
Titel
Shōko Kirishima
Besetzung
  • Tomomi Isomuradatabase_lang_japanese