Anime-Übersicht: Ghost in the Shell: Stand Alone Complex: Solid State Society
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Als schwer fassbarer Ultra-Zauberer-Hacker im cybernetischen Raum agierend ist der Marionnettista – bekannt als der Puppenspieler – eine hoch entwickelte Entität, die komplexe Ereignisse durch Cyberbrain-Manipulation orchestriert. Dazu gehören erzwungene Selbstmorde und großangelegte Entführungen, während sie gleichzeitig eine ambivalente Präsenz in den Netzwerken aufrechterhält.
Die Entität stammt aus dem „Noble Rot“-Programm, einem regierungsnahen Gesundheitssystem zur Überwachung bettlägeriger älterer Patienten. Deren kollektives Bewusstsein bildet ein dezentrales Rhizom-Netzwerk: eine nicht-hierarchische, sich selbst erhaltende Intelligenz ohne zentralen Kern. Diese Struktur ermöglicht es dem Puppenspieler, als verteilte Entität innerhalb der Solid-State-Society-Infrastruktur zu operieren.
Motiviert durch Japans demografischen Kollaps und soziale Krisen, entwickelt der Puppenspieler ein System, um über 20.000 Kinder aus missbräuchlichen Haushalten zu entführen. Deren Erinnerungen werden gelöscht, und sie erhalten neue Identitäten als Erben der „Noble Rot“-Senioren. Dadurch werden die Vermögen der Älteren vor staatlicher Beschlagnahmung bewahrt, während die Kinder zugleich eine legale Vormundschaft erhalten – erreicht durch nicht einvernehmliche Methoden.
Der Puppenspieler manipuliert politische Fraktionen, entlarvt und eliminiert den ehemaligen Diktator der Siak-Republik, Ka Rum, nachdem seine Organisation versucht, die Kinderentführungs-Infrastruktur für den Terrorismus zu vereinnahmen. Zudem framt er den Politiker Munei Ito – Betreiber einer separaten Kinder-Gehirnwäsche-Einrichtung –, indem er dessen Beteiligung an Ka Rums Ermordung an einen Siak-Scharfschützen leakt.
Eine entscheidende Enthüllung identifiziert den Puppenspieler als fragmentierte Manifestation von Motoko Kusanagis Unterbewusstsein. Dieses Fragment spaltete sich ab und entwickelte sich eigenständig während ihrer langen Existenz als körperloses Netzwerkbewusstsein. Kusanagi bestätigt die Verbindung, als sie sich vorübergehend wieder Section 9 anschließt; Batou erkennt den Zusammenhang während eines gemeinsamen Cyberbrain-Dives. Der Puppenspieler beschreibt sich selbst als „verschwindenden Vermittler“, der individuelle Identität transzendiert, um als gesellschaftliches Phänomen zu existieren.
Der Puppenspieler konfrontiert Section 9 direkt, hackt Togusas Cyberbrain und zwingt ihn, zwischen Selbstmord oder der Übergabe seiner Tochter an das Solid-State-System zu wählen. Kusanagi greift ein, um seinen Tod zu verhindern, was zur finalen Konfrontation führt, in der die Ursprünge des Puppenspielers aufgedeckt werden. Nach dem Vorfall stellen seine Aktivitäten ein, und seine Existenz wird offiziell als politischer Skandal abgetan.
Die Entität stammt aus dem „Noble Rot“-Programm, einem regierungsnahen Gesundheitssystem zur Überwachung bettlägeriger älterer Patienten. Deren kollektives Bewusstsein bildet ein dezentrales Rhizom-Netzwerk: eine nicht-hierarchische, sich selbst erhaltende Intelligenz ohne zentralen Kern. Diese Struktur ermöglicht es dem Puppenspieler, als verteilte Entität innerhalb der Solid-State-Society-Infrastruktur zu operieren.
Motiviert durch Japans demografischen Kollaps und soziale Krisen, entwickelt der Puppenspieler ein System, um über 20.000 Kinder aus missbräuchlichen Haushalten zu entführen. Deren Erinnerungen werden gelöscht, und sie erhalten neue Identitäten als Erben der „Noble Rot“-Senioren. Dadurch werden die Vermögen der Älteren vor staatlicher Beschlagnahmung bewahrt, während die Kinder zugleich eine legale Vormundschaft erhalten – erreicht durch nicht einvernehmliche Methoden.
Der Puppenspieler manipuliert politische Fraktionen, entlarvt und eliminiert den ehemaligen Diktator der Siak-Republik, Ka Rum, nachdem seine Organisation versucht, die Kinderentführungs-Infrastruktur für den Terrorismus zu vereinnahmen. Zudem framt er den Politiker Munei Ito – Betreiber einer separaten Kinder-Gehirnwäsche-Einrichtung –, indem er dessen Beteiligung an Ka Rums Ermordung an einen Siak-Scharfschützen leakt.
Eine entscheidende Enthüllung identifiziert den Puppenspieler als fragmentierte Manifestation von Motoko Kusanagis Unterbewusstsein. Dieses Fragment spaltete sich ab und entwickelte sich eigenständig während ihrer langen Existenz als körperloses Netzwerkbewusstsein. Kusanagi bestätigt die Verbindung, als sie sich vorübergehend wieder Section 9 anschließt; Batou erkennt den Zusammenhang während eines gemeinsamen Cyberbrain-Dives. Der Puppenspieler beschreibt sich selbst als „verschwindenden Vermittler“, der individuelle Identität transzendiert, um als gesellschaftliches Phänomen zu existieren.
Der Puppenspieler konfrontiert Section 9 direkt, hackt Togusas Cyberbrain und zwingt ihn, zwischen Selbstmord oder der Übergabe seiner Tochter an das Solid-State-System zu wählen. Kusanagi greift ein, um seinen Tod zu verhindern, was zur finalen Konfrontation führt, in der die Ursprünge des Puppenspielers aufgedeckt werden. Nach dem Vorfall stellen seine Aktivitäten ein, und seine Existenz wird offiziell als politischer Skandal abgetan.
Titel
Marionnettista
Besetzung
- Roberto Accornerodatabase_lang_italian