Anime-Übersicht: World’s End Harem
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Maria Kuroda, eine Virologieforscherin am UW-Japan-Zweig, widmet ihr Fachwissen der Entschlüsselung der Geheimnisse des MK-Virus. Mit japanischen und deutschen Wurzeln besitzt sie auffällige magenta-farbene Augen und bis zur Taille reichendes magenta-farbenes Haar, häufig gekleidet in einem weißen Laborkittel, der unbeabsichtigt ihre Unterwäsche preisgibt – eine Eigenheit, die auf ihre nachlässige Art sich anzuziehen zurückzuführen ist. Als beschützende ältere Schwester von Chifuyu Rehn Kuroda arbeitet sie mit Reito Mizuhara zusammen, um den Ursprung des Virus zu erforschen, und überwindet dabei nach und nach ihre Androphobie, um ausschließlich ihm zu vertrauen.

Obwohl schüchtern und zurückhaltend, verwandelt sich Maria in eine selbstbewusste, eloquente Wissenschaftlerin, wenn es um Virologie geht. Leidenschaftlich diskutiert sie Theorien über die Entstehung des MK-Virus, von zellulärer Degeneration bis hin zu isolierten Ursprungshypothesen, und hegt privat den Verdacht eines synthetischen Ursprungs – ein Glaube, der ihre geheimen Untersuchungen antreibt. Ihre Feldforschung mit Reitos Team führt sie zu kritischen Orten wie Keimon City, dem Epizentrum des ersten aufgezeichneten Falls in Japan. Dort deckt ihr scharfer analytischer Verstand entscheidende Hinweise in verfallenen Krankenhäusern auf, und sie nutzt geschickt veraltete Technologie, um die UW-Überwachung zu umgehen.

Marias akademische Vergangenheit umfasst Zusammenarbeiten mit amerikanischen Hackern, die es ihr ermöglichten, sichere Netzwerke zu infiltrieren – eine Fähigkeit, die für ihre aktuelle Mission entscheidend ist. Ihre beschützenden Instinkte zeigen sich in ihrer komplexen Beziehung zu Chifuyu, die sie nach einem Terroranschlag beschützt, wobei sie Dankbarkeit für das Überleben ihrer Schwester mit offener Kritik an deren Arroganz verbindet.

Von einer zögerlichen Akademikerin zu einer entschlossenen Gegnerin der Geheimhaltung des UW gereift, hilft Maria dabei, den künstlichen Ursprung des Virus aufzudecken. Während ihre Entschlossenheit im Umgang mit institutionellen und geschlechtsspezifischen Herausforderungen wächst, behält sie ihre typische Schüchternheit und gelegentliche soziale Unbeholfenheit, wie etwa das Diskutieren von Krankheitserregern mitten im Anziehen. Ihr Weg spiegelt ein unerschütterliches Engagement für die Wissenschaft, Widerstandsfähigkeit in Krisen und einen unbeugsamen Drang wider, sowohl Familie als auch Wahrheit zu schützen.
Titel
Maria Kuroda
Besetzung
  • Yurie Kozakaidatabase_lang_japanese