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Narziss beginnt als unattraktiver Mann, der von tiefer Unsicherheit über sein Aussehen geplagt wird. Diese tiefe Unzufriedenheit mit seinem Äußeren ist zentral für seinen Hintergrund und treibt seine Handlungsentwicklung voran. Pollon entdeckt einen Zaubertrank, der das Aussehen verändert, und gibt ihn Narziss. Nach dem Trinken des Tranks durchläuft Narziss eine dramatische körperliche Verwandlung und wird zu einem außergewöhnlich gutaussehenden Mann. Diese Veränderung verändert seine Persönlichkeit und sein Verhalten grundlegend.

Seine neu gewonnene Attraktivität führt dazu, dass Narziss eine intensive Fixierung auf sein eigenes Spiegelbild entwickelt. Er zeigt übermäßige Selbstbewunderung und wird zunehmend von seinem Aussehen eingenommen. Dieses Verhalten steigert sich, bis er sich zutiefst in sich selbst verliebt und damit den mythologischen Begriff des Narzissmus verkörpert. Seine Verwandlung von Unsicherheit zu extremer Selbstbesessenheit bildet einen ironischen Abschluss seiner Erzählung. Die Darstellung betont die Folgen seiner körperlichen Veränderung und zeigt, wie sie zu völliger Selbstverliebtheit führt. Sein Charakterbogen endet mit diesem Zustand der Selbstverliebtheit.
Titel
Narcissus
Besetzung
  • Tohru Furuyadatabase_lang_japanese