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Constable Bully arbeitet mit Inspector Dix bei Scotland Yard zusammen und ist damit beauftragt, Willy Fog wegen eines angeblichen Bankraubs zu verfolgen. Sein cockneyhaftes Bulldoggen-Erscheinungsbild und Dialekt spiegeln seine Arbeiterklassen-Herkunft aus London wider. Trotz seiner Vorliebe für Pub-Darts und Sonntagsbraten bei seiner Mutter schließt er sich widerwillig der weltweiten Verfolgungsjagd aus Loyalität an.

Von Natur aus gutmütig, aber chronisch tollpatschig, leidet er unter Reisekrankheit und testet Dix' Geduld, was durch komische Reibung als Kontrast zum ernsten Inspector dient. Seine Unzufriedenheit zeigt sich in Klagen über vergessene Abschiede von Freunden und ungewässerte Obstgärten, was sein Verlangen nach häuslicher Stabilität offenbart.

Hauptsächlich komisch, zeigt Bully gelegentlich kleine Ansätze von Durchsetzungsvermögen – wie etwa Dix aus Rache für ihre erfolglose Jagde zu schlagen – was auf Resilienz unter seiner unterwürfigen Fassade hindeutet. Er beteiligt sich aktiv an Ermittlungen, behindert aber oft den Fortschritt, indem er Verdächtige falsch identifiziert oder Beweise falsch handhabt.

In allen offiziellen Medien, einschließlich der Originalserie und der Fortsetzung *Willy Fog 2*, bleibt Bully konsequent: ein loyaler aber genervter Partner, der für Auflockerung sorgt. Als originäre Figur, die in Jules Vernes Roman nicht vorkommt, bereichert er den Humor und die Erzählung der Adaption, ohne die Kernhandlungen zu verändern.
Titel
Bully
Besetzung
  • Gérard Hernandezdatabase_lang_french