Anime-Übersicht: Alexander: The Movie
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Tolomeo, historisch Ptolemaios I. Soter, dient als primärer Erzähler des Films. Als alternder Pharao, der 285 v. Chr. über Ägypten herrscht, diktiert er Schreibern Memoiren, in denen er das Leben und die Eroberungen Alexanders des Großen schildert. Seine Erzählung strukturiert die gesamte Geschichte, präsentiert Ereignisse aus seiner Perspektive und gesteht gleichzeitig offen seine Rolle bei der Gestaltung historischer Aufzeichnungen ein.
Als vertrauter General und Jugendgefährte Alexanders kämpfte Tolomeo an seiner Seite in entscheidenden Schlachten in Persien und Indien. Nach Alexanders Tod 323 v. Chr. sicherte er sich die Kontrolle über Ägypten und begründete die ptolemäische Dynastie. Seine Memoiren betonen Alexanders militärische Brillanz, komplexe Beziehungen und visionäres Ziel, griechische und persische Kulturen zu vereinen.
Im Geheimen gesteht Tolomeo, Aufzeichnungen manipuliert zu haben: Er gibt zu, dass Alexanders Generäle – einschließlich seiner selbst – Alexander vergifteten, um dessen erschöpfende Feldzüge zu beenden. Öffentlich ordnet er an, dass Schreiber den Tod auf Krankheit und körperlichen Verfall zurückführen, um ihn als würdevoll darzustellen. Dies offenbart Tolomeos inneren Konflikt – tiefe Bewunderung für Alexanders Vermächtnis gegen pragmatische Mittäterschaft an dessen Mord.
Seine Erzählung schildert Alexanders persönliche Kämpfe: belastete Beziehungen zu seinen Eltern Philipp II. und Olympias, Bindungen zu Gefährten wie Hephaistion und seiner Frau Roxane. Er setzt entscheidende Ereignisse wie Gaugamela und Hydaspes in Kontext, auch wenn seine Erinnerungen gelegentlich Zeitleisten zur narrativen Klarheit vereinfachen.
Die Memoiren enden mit dem Hinweis auf ihre spätere Zerstörung im Feuer, das die Bibliothek von Alexandria vernichtete, und unterstreichen so die Fragilität der Geschichte.
Als vertrauter General und Jugendgefährte Alexanders kämpfte Tolomeo an seiner Seite in entscheidenden Schlachten in Persien und Indien. Nach Alexanders Tod 323 v. Chr. sicherte er sich die Kontrolle über Ägypten und begründete die ptolemäische Dynastie. Seine Memoiren betonen Alexanders militärische Brillanz, komplexe Beziehungen und visionäres Ziel, griechische und persische Kulturen zu vereinen.
Im Geheimen gesteht Tolomeo, Aufzeichnungen manipuliert zu haben: Er gibt zu, dass Alexanders Generäle – einschließlich seiner selbst – Alexander vergifteten, um dessen erschöpfende Feldzüge zu beenden. Öffentlich ordnet er an, dass Schreiber den Tod auf Krankheit und körperlichen Verfall zurückführen, um ihn als würdevoll darzustellen. Dies offenbart Tolomeos inneren Konflikt – tiefe Bewunderung für Alexanders Vermächtnis gegen pragmatische Mittäterschaft an dessen Mord.
Seine Erzählung schildert Alexanders persönliche Kämpfe: belastete Beziehungen zu seinen Eltern Philipp II. und Olympias, Bindungen zu Gefährten wie Hephaistion und seiner Frau Roxane. Er setzt entscheidende Ereignisse wie Gaugamela und Hydaspes in Kontext, auch wenn seine Erinnerungen gelegentlich Zeitleisten zur narrativen Klarheit vereinfachen.
Die Memoiren enden mit dem Hinweis auf ihre spätere Zerstörung im Feuer, das die Bibliothek von Alexandria vernichtete, und unterstreichen so die Fragilität der Geschichte.
Titel
Tolomeo
Besetzung
- Massimo De Ambrosisdatabase_lang_italian