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Strikt basierend auf der bereitgestellten Beschreibung erscheint Kotengu als eine Nebenfigur, die physische Merkmale aufweist, die für niedere Tengu aus der japanischen Folklore typisch sind, einschließlich spitzer Ohren. Diese Figur entspricht der traditionellen Kotengu (小天狗) oder Karasutengu (烏天狗)-Überlieferung, Wesen, die großen Raubvögeln mit menschlichen Zügen ähneln und oft in Roben yamabushi-asketischer Gewänder dargestellt werden, die erbeutete menschliche oder Tempelgegenstände tragen.

Verhaltensmäßig zeigt Kotengu brutale und gewalttätige Tendenzen. Typischerweise Einzelgänger, können sie mit anderen, einschließlich anderer Yōkai, zusammenarbeiten, um Ziele zu erreichen. Ihre Handlungen umfassen das Horten von Nippes oder wertvollen magischen Gegenständen, Entführungen, Folter, Mord und die Entweihung heiliger Stätten. Sie zielen speziell auf Mönche und Nonnen ab, genießen Sakrileg und betreiben grausame Spiele wie das Fallenlassen von Menschen aus großer Höhe oder das Fesseln von Kindern an Baumwipfeln. Eine wiederkehrende Schwäche ist ihre Überheblichkeit, die oft dazu führt, dass sie mächtige Gegenstände oder Informationen gegen wertlose Objekte eintauschen.

Innerhalb der Erzählung verbündet sich Kotengu mit Shimon Nagareyama, einem der Acht Wächter. Die genauen Umstände, die Dauer oder die Art dieser Beziehung bleiben undetailliert. Kotengus Rolle in entscheidenden Handlungsereignissen, Charakterentwicklung in verschiedenen Medien, sein Schicksal, weitere Motivationen oder sein Einfluss auf die übergreifende Handlung werden nicht näher beschrieben.
Titel
Kotengu
Besetzung
  • Junko Shimakatadatabase_lang_japanese