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Artemis’ Mutter manifestiert sich als eine bewusste planetare Entität, die vollständig aus gallertartiger Substanz besteht – eine immense und nicht identifizierte Lebensform. Dieses Wesen dient als kollektives Zuhause für Artemis und ihre zahlreichen Schwestern und bildet innerhalb seiner Struktur eine zusammenhängende biologische Familie. Die Entität driftet unbeabsichtigt in die Flugbahn der Galaxy Express 999; eine Kollision führt dazu, dass der Raumzug in ihrer Oberfläche stecken bleibt. Die Bahnbehörden stufen sie lediglich als navigatorisches Hindernis ein und planen, den Zug mit einer zerstörerischen Vibration Wave zu befreien, ohne ihre Bewusstheit zu erkennen.

Tetsuro Hoshino greift ein, nachdem er die sterbende Artemis trifft, die nach traumatischen Erfahrungen in einem Maschinenkörper zur Entität zurückkehrt. Durch diese Begegnung erkennt er, dass der Planet nicht nur ein Hindernis, sondern eine lebendige Mutter ist. Diese Offenbarung lenkt die Handlung darauf, die Entität vor der geplanten Gegenmaßnahme zu schützen. Ihre Existenz und die daraus resultierende Krise dienen als erzählerisches Mittel, um mütterliche Themen zu erkunden und ihr bedingungsloses, passives Nähren mit einer mechanistischen Gesellschaft zu kontrastieren, die organisches Leben entwertet.

Die Geschichte endet damit, dass Artemis stirbt; ihre Überreste lösen sich auf und vereinen sich mit der gallertartigen Form der Mutter-Entität. Dieser Akt löst die unmittelbare Bedrohung, woraufhin die Entität sich freiwillig von den Schienen entfernt und die Galaxy Express 999 ihre Reise fortsetzen kann. Ihr Abgang unterstreicht ihre grundlegende Rolle als stille Verkörperung mütterlicher Bindungen und als Zuflucht, wodurch sie eine thematische Herausforderung in Bezug auf Empathie für Lebensformen jenseits menschlichen Verständnisses darstellt.
Titel
Artemis's Mother
Besetzung
  • Akiko Tsuboidatabase_lang_japanese