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Capt. Thomas F. Mantell war ein hochdekorierter Veteran des Zweiten Weltkriegs und ein erfahrener Pilot. Er erhielt das Distinguished Flying Cross für mutige Einsätze als Pilot der C-47 „Vulture's Delight“ während der Invasion am D-Day, bei der er einen Lastensegler unter schwerem Flakfeuer schleppte. Außerdem wurde er mit der Air Medal und drei Eichenlaubclustern für seine Leistungen in der Luft ausgezeichnet. Nach dem Krieg trat er der 165th Fighter Squadron der Kentucky Air National Guard bei und flog F-51D Mustangs.

Am 7. Januar 1948 führte Mantell eine routinemäßige Navigationsübung in niedriger Höhe an. Auf dem Rückflug zum Standiford Field wurden er und seine drei Flügelmänner von der Godman Army Airfield gebeten, ein unbekanntes Flugobjekt zu untersuchen, das von mehreren Zeugen in Zentral-Kentucky gesichtet worden war. Die Zeugen beschrieben es als groß, kreisförmig, weiß und ähnlich einer Eistüte oder einem Fallschirm. Mantell nahm die Bitte an.

An der Spitze der Verfolgung stieg Mantell auf, um das Objekt abzufangen. Auf 15.000 Fuß funkte er, das Objekt sei direkt vor und über ihm und bewege sich mit etwa der Hälfte seiner Geschwindigkeit. Er stieg weiter und meldete, das Objekt wirke metallisch, reflektiere das Sonnenlicht stark und sei „von gewaltiger Größe“. Ohne Sauerstoffausrüstung stieg Mantell über 22.000 Fuß, während seine Flügelmänner aufgrund des Sauerstoffmangels abbrachen.

Mantells letzte Funksprüche deuteten an, dass er versuchte, näher heranzukommen, um einen besseren Blick zu erhaschen. Eine Funknachricht lautete: „Mein Gott, ich sehe Menschen in diesem Ding!“ Kurz darauf brach die Kommunikation ab. Sein Flugzeug geriet in einen unkontrollierten Sinkflug und stürzte nahe Franklin, Kentucky, ab. Die Ermittler stellten ungewöhnliche Absturzmerkmale fest: Das Flugzeug schien flach auf dem Boden „gepancaked“ zu sein, was für einen unkontrollierten Absturz untypisch war. Mantells Uhr blieb um 15:18 Uhr stehen, was ungefähr der Absturzzeit entsprach.

Mantell starb während dieser Verfolgung. Militärische Untersuchungen innerhalb der Darstellung deuteten zunächst auf Erklärungen wie die Fehlidentifikation der Venus oder die Begegnung mit einem Wetterballon hin, die jedoch später angezweifelt wurden. Die Schilderung enthält anhaltende Spekulationen, dass er auf ein streng geheimes Höhenballonprojekt traf, was jedoch unbestätigt bleibt. Seine Motivationen werden durch eine Aussage eines Mitpiloten untermauert, der andeutete, dass Mantell etwas verfolgte, das er für wichtiger als sein eigenes Leben oder seine Familie hielt.
Titel
Capt. Thomas F. Mantell
Besetzung
  • Katsuji Moridatabase_lang_japanese