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Yagyu Jubei ist ein einäugiger Schwertkämpfer aus Tosa. Einst ein Samurai im Dienst des Tokugawa-Shogunats, führte er später das Leben eines wandernden Ronin. Geboren am 6. März 1749, ist er 186 cm groß, wiegt 71 kg und hat die Blutgruppe 0. Er führt die Schwerter „Beschützer von Yamato“ und „Stahlter & Sukehiro“ und beherrscht den modifizierten Schattenstil der Yagyu-Schwertkunst. Dieser Stil betont die Zweischwertform des Yagyū Shinkage-ryū, mit Fokus auf gezielten, kraftvollen Schlägen und defensiven Techniken. Seine markanten Fähigkeiten umfassen das „Yagyu-Geistesauge“ für sofortige Konter, den „Mondlicht-Projektil“, der reflektiertes Mondlicht in Bodenwellen oder Lichtsäulen kanalisiert, sowie Mehrfachschlagtechniken wie den aufeinanderfolgenden Stoß „Hassō Happa“. Er ist bekannt für bewaffnetes Parieren und fortgeschrittene Projektilvarianten wie „Retsu Suigetsutō“ und „Zetsu Suigetsutō“, die große Energiewellen oder -säulen erzeugen. Sein Kampfstil basiert auf dem Vorhersagen gegnerischer Züge und bevorzugt defensives Spiel.

Jubei unterrichtete zunächst die Tokugawa-Familie in Schwertkampf, mit Yoshitora Tokugawa als seinem letzten Schüler. Nach dem Tod von Yoshitoras Vater holte er den vernachlässigten Erben zurück, verließ jedoch schließlich den offiziellen Dienst, um als Ronin nach persönlicher Erleuchtung zu suchen. Er übernimmt Shogunats-Missionen, um übernatürliche Bedrohungen und Dämonen in ganz Japan zu beseitigen. Während eines Auftrags, angeregt durch Verbündeten Hanzo, untersuchte er ein ausländisches Schiff, das mit einer Prinzessin von Amori in Verbindung stand. In den Ereignissen von *Shinsetsu Samurai Spirits: Bushidou Retsuden* erlitt er eine tödliche Wunde durch Agon, einen Handlanger von Mizuki Rashojin, der seinen Geist in einer bösen Glocke gefangen hielt. Er erscheint auch in der alternativen Realität der Nebenhandlung *Yagyu Kachou*, neu interpretiert als Jiyu Nanohana, ein moderner Salaryman, der mit Schwierigkeiten kämpft, häufig gemobbt wird, aber von Hanzo und Tam Tam Freundschaft erfährt. Seine Kernidentität als Schwertkämpfer bleibt über alle Settings hinweg erhalten.

Jubei trägt eine Augenklappe aus einer Tsuba (Schwertstichblatt). Sein Erscheinungsbild zeigt praktische Samurai-Kleidung. Charakterlich ist er kampferprobt und loyal zum Tokugawa-Regime, doch in Friedenszeiten sorglos, oft herzlich lachend. Er schätzt Potenzial bei jüngeren Kriegern und ermutigt sie, ihn zu übertreffen. Er verachtet „weibische Männer“, schätzt aber „jüngere Mädchen“ als romantische Interessen. Nach Kämpfen äußert er Schuldgefühle: „Ich fühle mich schuldig, nachdem ich jemanden aufgeschlitzt habe“, und findet Frieden in einfachen Momenten wie dem Füttern von Spatzen. Seine Direktheit zeigt sich in Vor-Duell-Warnungen wie „Hab keine Angst vor dem, was ich in Händen halte“ und Nach-Duell-Sprüchen wie „Hey, du bist nicht so schlecht. Aber auch nicht besonders gut.“

Trivia umfassen seinen Entwicklernamen „Papa“ und seine Vorliebe für Dango (süße Klöße), die er in Siegposen und Introsequenzen isst. Er bricht die vierte Wand in *Samurai Shodown* und stellt klar: „Nein, ich bin nicht verwandt mit dem Typen aus Fatal Fury!“, um sich von einem anderen SNK-Charakter abzugrenzen. Seine Abwesenheit nach *Samurai Shodown II* und Rückkehr in *Samurai Shodown IV* wird ebenso vermerkt wie ungenutzte Pläne für *Samurai Shodown 64*. Er wird in Crossover wie *Capcom vs. SNK* und *The King of Fighters XV* erwähnt, wo Haohmaru ihn anspricht. Bezüglich *Samurai Shodown: The Motion Picture* liefern die gegebenen Quellen keine Details über Jubeis Darstellung oder Rolle in dieser spezifischen Anime-Adaption.
Titel
Yagyu Jubei
Besetzung
  • Jean-Marc Delhaussedatabase_lang_french