Anime-Übersicht: Ninja Hattori-kun
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Kanzo Hattori, ein 11-jähriger Ninja des Iga-Clans, feilt an seinen Fähigkeiten im friedlichen Dorf Iga, bevor er nach Tokio zieht, um sich weiter ausbilden zu lassen. Mit einer Größe von 140 cm hat er helle Haut, eichelförmige Augen und markante Wangenwirbel, gekleidet in blaue Ninja-Gewänder, die von einem roten Bandgürtel gehalten werden, und einem Stahlschwert auf dem Rücken. In Tokio wird er zum Pflegebruder von Kenichi Mitsuba, einem 10-jährigen Jungen, der mit schulischen Herausforderungen und persönlichen Unsicherheiten kämpft, und integriert sich mit Loyalität und Beschützerinstinkt in die Mitsuba-Familie.

Geboren von Jinchu und Frau Hattori, mentoriert Kanzo seinen fünf Jahre alten Bruder Shinzo, einen bewundernden Lehrling, dessen Widerstand gegen das strenge Training zu einer spielerischen Rivalität führt. Als disziplinierter Traditionalist vermittelt Kanzo Ninja-Werte mit strengen Vorträgen, zeigt aber auch Zärtlichkeit – er weint bei handgemachten Geschenken von Frau Mitsuba oder stolpert unbeholfen um Tsubame, eine Kunoichi-Mitschülerin, die er heimlich bewundert.

Mit der Aufgabe, Kenichi vor Kemumaki, einem rivalisierenden Koga-Ninja, zu schützen, konfrontiert Kanzo Intrigen, die Kenichis Schulprobleme und seine Schwärmerei für die Mitschülerin Yumeko Kawai ausnutzen. Obwohl sie häufig aneinandergeraten, basiert ihre Rivalität auf gegenseitigem Respekt: Kemumakis Einhaltung ethischer Grenzen führt gelegentlich zu ungewöhnlichen Allianzen in Krisensituationen.

Kanzo beherrscht Ninjutsu-Techniken wie Hypnose, Wandlaufen, Rauchschwaden-Ausweichen und das Flughörnchen-Manöver – ein Gleiten in der Luft mithilfe einer Steppdecke. Er ist geschickt im Umgang mit Shuriken und Schwertkampf, zudem ein begabter Bastler und Reparateur. Seine Ranidaphobie (Angst vor Fröschen) und Abneigung gegen Zugreisen sind Schwachstellen, ebenso wie seine Kindheitsgeschichte mit Bettnässen.

Medienadaptionen bewahren seinen Kern: Der Anime von 1981 verankert ihn in den familiären Bindungen der Mitsubas in Tokio, während das Reboot von 2012 moderne Konflikte einbringt. Ein Live-Action-Film zeigt ihn als Erwachsenen, ohne seine Beschützerrolle zu verwässern. Crossover mit *Perman* oder *Doraemon* erweitern seine Allianzen, wobei seine Persönlichkeit konsistent bleibt.

Beziehungen prägen seinen Weg: Seine Bindung zu Kenichi vertieft sich von Mentorship zu unerschütterlicher Freundschaft, getestet durch Kenichis Aufschieberitis. Shishimaru, sein frecher Ninja-Hund, schwankt zwischen Verbündetem und Nervensäge. Distanzierte, aber unterstützende Eltern senden Briefe und Geschenke, während Tsubames Zuneigung seine stoische Fassade aufbricht.

Aussprüche wie „Ding Ding!“ und „Mushkil waqt, commando sakht!“ unterstreichen seine Entschlossenheit. Kanzo verkörpert die Pflicht eines Ninjas, andere zu verteidigen, während er die Herausforderungen der Jugend in einer modernen Welt meistert – eine Balance zwischen Tradition und Anpassungsfähigkeit.
Titel
Kanzo Hattori
Besetzung
  • María José Roquerodatabase_lang_spanish
  • Iker Díazdatabase_lang_spanish