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Als wiederkehrende Figur im *Osomatsu-kun*-Manga und -Anime wurde Dayōn von Kenichiro Takai auf Wunsch von Fujio Akatsuka entwickelt, um die Besetzung zu erweitern. Sein Name leitet sich direkt von seiner charakteristischen Sprachgewohnheit ab, Sätze häufig mit „dayōn“ oder „yon“ zu beenden.

Sein äußeres Erscheinungsbild wird von einem übertrieben breiten Mund dominiert, der seine Gesichtsproportionen verzerrt, oft betont durch Stoppeln und einen langen, lockigen Schnurrbart. Typischerweise trägt er einen khakifarbenen Anzug, wobei sein Schuhwerk in verschiedenen Adaptionen zwischen traditionellen Geta-Sandalen und modernen Lederschuhen wechselt.

Offiziell als „unklarer Mann, dessen Identität nicht leicht zu verstehen ist“ beschrieben, zeigt Dayōn eine vielseitige und rätselhafte Persönlichkeit. Er schlüpft nahtlos in kleinere Nebenrollen – Polizist, Ladenbesitzer oder andere Hintergrundcharaktere – je nach Bedarf der Handlung. Sein großer Mund ermöglicht humorvolle Szenen rund um Völlerei, indem er Gegenstände von Essen und Müll bis hin zu Menschen verschlingt; dieses Merkmal wird manchmal auch für komödiantische Zwecke genutzt, wie etwa zur Bildung von Schneebällen. In frühen Auftritten wird ein Interesse an Haiku-Dichtung erwähnt [Zitat:].

Seine Beziehungen sind kontextabhängig und reichen von neutral bis antagonistisch, insbesondere in Interaktionen mit Iyami. Gelegentlich wird er in narrativen Erkundungen als einer von drei Brüdern dargestellt – ein Pilot, ein Schiffskapitän und ein LKW-Fahrer –, die während des Zweiten Weltkriegs getrennt wurden und sich später wiedervereinen. Manchmal wird er als verheiratet mit einer Frau gezeigt, die ihm körperlich ähnelt, aber keinen Schnurrbart trägt.

Im „Ouma de Kobanashi“-Special nimmt er an Pferderennen-Segmenten teil, wo er neben einem unbeweglichen Pferd auftritt. Sein charakteristischer stoischer Gesichtsausdruck und seine Sprachgewohnheit tragen zum surrealen Humor der rennbedingten Absurdität bei.

Eine bemerkenswerte Handlungslinie beinhaltet seine Begegnung mit dem Doppelgänger Kimura Dayōn. Anfängliche Spannungen entstehen durch Kimuras Fehlinterpretation des Begriffs „Doppelgänger“, doch sie finden über gemeinsame Interessen wie identische Süßigkeiten zueinander. Der Bogen endet damit, dass Dayōn im Fernsehen sieht, wie Kimura wegen Voyeurismus verhaftet wird, was die Fehler hinter Kimuras respektabler Fassade als Universitätsprofessor offenbart.

Seine markante Gesichtsstruktur soll angeblich auf Kenichiro Takais Beobachtung von Kiyoichi Tsunoda zurückgehen, der sein Gesicht gegen Glas drückte.
Titel
Dayōn/Dayōnma
Besetzung
  • Nobuo Tobitadatabase_lang_japanese