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Hiroshi Miyanomori, der fünfte Sohn der Familie Miyanomori, wurde am 10. September geboren und bestreitet sein Leben als 18-jähriger Siebtklässler an der Kaiserlichen Schule. Seine Mutter, Saeki Yoshi – Tochter des Premierministers und politische Verfechterin der Frauenrechte – erzog ihn unter den strengen Erwartungen der Saeki- und Miyanomori-Linien. Gebunden durch arrangierte soziale Verpflichtungen und einen verpflichtenden fünfjährigen Aufenthalt in England nach dem Abschluss, lehnt sich Hiroshi gegen die erdrückende Kontrolle seiner Familien auf und sucht flüchtige Fluchten in ein normales Leben.

Einfühlsam und mitfühlend, schlichtet er oft Streitigkeiten zwischen seinen Brüdern und weist Masashi offen für dessen Grausamkeit gegenüber Bediensteten zurecht. Sein rebellischer Geist zeigt sich in heimlichen Akten des Widerstands, während sein ruheloser Erfindungsreichtum ihn dazu treibt, Geräte wie eine automatische Reinigungsmaschine zu erfinden, die er Haru Asagi, einem Hausmädchen der Miyanomoris, schenkt. Als Masashi die Maschine zerstört, konfrontiert Hiroshi ihn und offenbart eine leidenschaftlich beschützende Natur.

Romantische Spannung keimt mit Haru auf, die er liebevoll „Harukicchi“ nennt und als Testerin für seine Erfindungen einsetzt, fasziniert von ihrer ungefilterten Ehrlichkeit. Eifersucht flammt auf, als sie mit Kiyoshi Kudo interagiert, was Hiroshi dazu veranlasst, ihre arrangierte Ehe zu sabotieren, indem er in ihre Heimatstadt reist und eine Scheinverlobung inszeniert – ein kühner Schritt, der seinem Schwester Nobuko gegenüber gegebenen Versprechen entspricht, nur aus Liebe zu heiraten.

Komplexe familiäre Bindungen prägen seinen Weg: Zunächst durch Yoshis politische Kämpfe und die Drohungen ihres Vaters belastet, unterstützt sie später seine Bindung zu Haru. Seine bevorstehende Abreise nach England symbolisiert sowohl Unterwerfung unter die familiäre Pflicht als auch einen verzweifelten Versuch nach Unabhängigkeit, überschattet von der Qual, Haru zurückzulassen. Auf dem Miyanomori-Ball bricht er mit der Tradition, indem er öffentlich seine Liebe erklärt und sie entführt, womit er ihre sich entwickelnde Dynamik besiegelt.

In *Kinema Mosaic*, ein Jahr später, tritt Hiroshi erneut in einen Wettbewerb um die Familienführung an, diesmal neben Mamoru, dem neu enthüllten siebten Bruder, was seinen ständigen Balanceakt zwischen Erbe und Selbstbestimmung unterstreicht. Einst ein schelmischer Rebell, stellt er nun gesellschaftliche Normen direkt in Frage, setzt sich für emotionale Ehrlichkeit und Autonomie ein und ringt gleichzeitig mit dem Gewicht seiner doppelten Herkunft.
Titel
Hiroshi Miyanomori
Besetzung
  • Daisuke Kishiodatabase_lang_japanese