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Isami Miyanomori, zweiter Sohn der einflussreichen Familie Miyanomori, wurde von Honjouin Toki geboren – einer Frau aus angesehener Linie, die für ihre Teezeremonie-Traditionen gefeiert wird. Mit 31 Jahren befehligt er als Oberst im Armee-Infanterieregiment und widmet sich vollständig dem Militärdienst und dem Streben nach nationaler Stärke. Obwohl er die westliche Kultur verachtet, insbesondere ihre Mode, macht er eine bewusste Ausnahme für seine Militäruniform, die er als frei von fremdem Einfluss betrachtet. Dies steht in scharfem Kontrast zu den modernen Ansichten seiner Mutter; trotz ihrer Meisterschaft in Teezeremonien lehnt Toki traditionelle Kimono-Kleidung ab, eine Fähigkeit, die sie Isami neben ihrem kulturellen Erbe vermittelte.

Isamis strenge Autorität und starre Haltung, besonders gegenüber der Hausangestellten Haru Asagi, verbergen gelegentliche Akte der Güte – wie das Kaufen von Gebäck für sie während Ausflügen oder ihr Schutz vor gesellschaftlicher Verurteilung –, die Verletzlichkeit unter seiner selbstbewussten Fassade offenbaren. Seine komplexe Persönlichkeit verwebt harte Disziplin mit bewahrter Mitmenschlichkeit, oft nutzt er Strenge, um emotionale Bloßstellung zu maskieren.

Ein prägendes Merkmal ist seine lebenslange Weigerung zu heiraten, ausgelöst durch eine kindliche Besessenheit mit dem Prinzen aus *Schneewittchen*. Fixiert darauf, eine „schlafende“ Frau mit einem Kuss zu erwecken, hält er an dieser Fantasie fest, um arrangierten Ehen zu entgehen, und formuliert sie später als Rechtfertigung um, um militärische Ambitionen zu priorisieren. Getrieben vom Wunsch, Japans Macht zu stärken, strebt er aggressiv Beförderungen und Ressourcen an, einschließlich der Manipulation des Miyanomori-Vermögens. Seine Methoden biegen gelegentlich die Ethik, wie etwa manipulierte Dienstbotenbewertungen, um Gunst zu erhalten.

Seine Dynamik mit Haru ändert sich dramatisch, nachdem ein Attentatsversuch auf Premierminister Saeki ihn verwundet. Von ihr gesundgepflegt, gesteht er seine Bereitschaft, für Japan zu sterben – eine Stoizismus, der durch wachsende emotionale Abhängigkeit herausgefordert wird. Ihre Bindung gipfelt in einem öffentlichen Tanz auf einem Ball, wo er ihre Bedeutung offen anerkennt. Gleichzeitig bekämpft er erbittert seinen Halbbruder Mamoru, dessen Verwicklung in das Attentat und rivalisierende Familienambitionen ihre Feindschaft schüren.

Trotz seiner rauen Fassade bewahrt Isami unerschütterliche Loyalität zu Toki, sucht ihren Rat und schätzt ihre Führung. Harus Einfluss mildert allmählich seine starre Weltanschauung und drängt ihn dazu, Pflicht mit Empathie in Einklang zu bringen – eine Spannung, die sein Verständnis von Dienst und menschlicher Verbindung neu formt.
Titel
Isami Miyanomori
Besetzung
  • Hideki Tasakadatabase_lang_japanese