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Alfons Auclair, als "Nummer 11" bezeichnet und bekannt als der "Gallische Falke", entstammte als zweiter Sohn einer angesehenen Adelsfamilie aus Randgriz City. Er lehnte die aristokratischen Zwänge ab, verließ sein Erbe und wurde Privatdetektiv. Getrieben von einem persönlichen Gerechtigkeitsempfinden sammelte er Informationen über korrupte gallische Adlige. Diese Handlungen führten dazu, dass er sich der Gallischen Miliz anschloss, wo er gegen Vorschriften verstieß, indem er unbefugt auf vertrauliche Personalakten zugriff, was zu seiner Versetzung in die Strafeinheit Squad 422, die "Namenlosen", führte.

Bei den Namenlosen diente Alfons hauptsächlich als Späher und setzte seine Funkgeräte zur Aufklärung auf dem Schlachtfeld ein. Sein äußeres Erscheinungsbild – blonde Haare und ein etwas schwerer Körperbau – sowie sein selbstironischer Humor über sein Gewicht wurden zu markanten Merkmalen. Trotz seines Strafstatus bewahrte er eine fröhliche, rücksichtsvolle Art, die oft die Moral der Einheit stärkte. Er entwickelte eine besondere Dynamik mit Leila Peron, indem er sie häufig absichtlich zu ihrer disziplinarischen Peitsche provozierte; einige Kameraden deuteten dies als Taktik, um ihre Aufmerksamkeit von anderen abzulenken.

Alfons agierte unter einer doppelten Identität. Öffentlich gab er sich als unbeschwerter "Falke Gallias", bediente sich klischeehafter, gentlemanhafter Phrasen gegenüber Frauen, obwohl diese Bemühungen selten Erfolg hatten. Insgeheim nutzte er seine detektivischen Fähigkeiten, um Dossiers über die vergangenen Verfehlungen seiner Kameraden anzulegen, wobei er sich normalerweise eines Urteils enthielt, es sei denn, es ging um schwere Verbrechen wie Mord oder Verrat. Sein Engagement zur Aufdeckung von Korruption blieb unverändert, wie beispielsweise, als er eine Mission zum Schutz eines korrupten Adligen sabotierte, indem er dessen Verhaftung durch gesammelte Beweise orchestrierte.

Sein detektivischer Scharfsinn erwies sich als strategisch wertvoll. Während einer Mission zur Befreiung einer imperial kontrollierten Mine waren seine Verbindungen zur Unterwelt entscheidend für den Erfolg des Trupps. Er unterhielt ein Netzwerk von Informanten außerhalb des Militärs und setzte Diskretion ein, um seinen moralischen Code durch Erpressung durchzusetzen. Obwohl er die "Unreife" seines Vigilantentums anerkannte, blieb er fest in seinem Bestreben, gesellschaftliche Übel zu beseitigen.

Nach der Auflösung der Namenlosen setzte Alfons seine Detektivkarriere fort. Er kämpfte weiterhin gegen Korruption, äußerte jedoch Unzufriedenheit darüber, nicht alle Ungerechtigkeiten in Gallia beseitigen zu können. Sein Vermächtnis als "Gallischer Falke" blieb bestehen und symbolisierte seinen unermüdlichen Einsatz für Integrität in seiner Heimat.
Titel
Alfons Auclair
Besetzung
  • Kouhei Matsumotodatabase_lang_japanese