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Shirō Sanada bekleidet an Bord des Raumkampfschiffs Yamato die Doppelrolle als leitender und technischer Offizier, verantwortlich für wissenschaftliche Analysen, Ingenieursarbeit und strategische Operationen. Als bester Absolvent des MIT und der Nationalen Raumverteidigungsakademie wurde er eine führende Autorität in der Wellenbewegungstheorie. Seine bahnbrechenden Arbeiten zum Yamato-Plan trieben die Entwicklung des Wellenbewegungsantriebs und die Konstruktion der Wellenbewegungskanone voran – Schlüsseltechnologien für die interstellaren Fähigkeiten des Schiffes.

Während des Großen Garmillas-Krieges diente Sanada in der 9. Sektion der Strategieabteilung und spielte eine entscheidende Rolle bei der Mission des Yamato-Projekts, das Cosmo-Reverse-System von Iscandar zu bergen. Seine analytische Präzision und logische Strenge festigten seinen Ruf als der führende Intellekt der Erde. Er entwickelte eine enge berufliche Beziehung zu Mamoru Kodai, deren gegenseitiger Respekt auf ihren kontrastierenden Methoden beruhte – Kodais Intuition ergänzte Sanadas systematische Analyse. Zuvor arbeitete er während seiner Studienzeit mit der Wissenschaftsoffizierin Kaoru Niimi zusammen, wobei ihre Interaktionen gelegentlich Reibung erzeugten.

Nach dem Krieg zog ihn eine rätselhafte Botschaft von Teresa von Terezart während des Gatlantis-Feldzugs zurück zur Yamato. Dort stellte er die Direktiven der Erdregierung infrage und setzte sich für die Rettung von Susumu Kodai ein. Später übernahm er das Kommando über den Schlachtkreuzer der Dreadnought-Klasse, die Hyuga, und beteiligte sich an Friedenssicherungseinsätzen und Frontkämpfen, darunter Missionen im Salezar-System und der Zwischenfall am Ikarus-Observatorium. Seine Führung erstreckte sich auch auf die Überwachung von Sasha Iscandar Kodai, der hybriden Tochter Mamorus, was sein Engagement für das Überleben der Menschheit unterstrich.

Obwohl zurückhaltend und gesellschaftlich reserviert, pflegte Sanada tiefe Bindungen zu Kollegen wie Tokugawa und Niimi. Sein strategisches Genie und seine Gelassenheit zeigten sich in Krisensituationen, etwa als er während eines Überraschungsangriffs das Kommando an Susumu Kodai übergab und damit unerschütterliches Vertrauen in die Fähigkeiten seiner Crew bewies. Nach den Missionen prägte er die politisch-militärischen Strategien der Erde noch lange nach deren Abschluss, wobei er Einheit über Spaltung stellte und Rationalität als ultimativen Schutz der Menschheit hochhielt.
Titel
Shirō Sanaa
Besetzung
  • Jochen Langnerdatabase_lang_german