Anime-Übersicht: Anime Himitsu no Hanazono
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Colin Craven, Sohn von Archibald Craven und Cousin von Mary Lennox, lebt auf Misselthwaite Manor, einem riesigen Anwesen in Yorkshire, England. Seine Geburt verursachte den Tod seiner Mutter Lilias, ein Ereignis, das seinen Vater zutiefst verletzte. Da er die frappierende Ähnlichkeit seines Sohnes mit seiner verstorbenen Frau nicht ertragen konnte, wurde Archibald überbehütend, isolierte den Jungen und hielt ihn in seinem Bett. Den Dienstboten wurde angewiesen, Colins jedem Befehl zu gehorchen und ihn vor Blicken verborgen zu halten.
Colin erscheint als einsamer, ängstlicher Invalide, geplagt von einer echten körperlichen Erkrankung, die ihn am Gehen hindert und an den Rollstuhl oder sein Bett fesselt. Diese Eingeschränktheit, verstärkt durch schwere Vernachlässigung und Isolation, macht ihn egoistisch und übellaunig. Er lebt in der Angst vor einem frühen Tod und davor, einen krummen Rücken wie sein Vater zu entwickeln – eine Angst, die durch Bruchstücke von Dienstbotengesprächen genährt wurde, die er nie hätte hören sollen.
Die Ankunft seiner Cousine Mary Lennox markiert einen Wendepunkt. Sie entdeckt ihn bei ihren nächtlichen Erkundungen des Herrenhauses, angelockt vom Geräusch seines Weinens. Ihre frühen Begegnungen sind von Konflikten geprägt, zwei eigensinnige Naturen prallen aufeinander. Doch Marys schroffe und unsympathische Art fordert Colins tiefste Ängste heraus. Sie allein widerspricht seinen düsteren Überzeugungen über seine Gesundheit und seine Zukunft.
Mary teilt mit ihm das Geheimnis des versteckten Gartens und weckt seine Neugier. Sie bringt ihn im Rollstuhl dorthin zu seinem ersten Ausflug ins Freie seit Jahren. Als der Gärtner Ben Weatherstaff ihn für einen Krüppel hält, überkommt Colin eine Welle des Trotzes. Er erhebt sich von seinem Stuhl und entdeckt, dass er stehen kann.
Angeleitet von Mary und Dickon Sowerby beginnt Colin, seinen Körper durch Bewegung und Arbeit im Garten zu stärken. Er lernt zu laufen. Sein Selbstvertrauen wächst, sein Wille verhärtet sich und seine Konzentration verlagert sich von seinem eigenen Leiden auf die lebensbejahenden Geheimnisse der natürlichen Welt. Das hysterische, ichbezogene Kind verwandelt sich in einen gesünderen, optimistischen Jungen, der entschlossen ist, die Magie der Natur zu studieren, wenn er erwachsen ist.
Seine Versöhnung mit seinem Vater vollendet diese Verwandlung. Archibald Craven, lange Zeit aus Trauer im Ausland abwesend, wird überredet, nach Hause zurückzukehren. Dort findet er im wiederhergestellten Garten seinen Sohn nicht mehr als Invaliden, sondern gesund und aktiv vor. Ihre emotionale Wiedervereinigung ermöglicht es Archibald, seinen Groll loszulassen und endlich seinen Sohn zu umarmen, wodurch die langjährigen Wunden der Familie geheilt werden.
Colins Zustand, verwurzelt in Vernachlässigung, Trauer und Angst, erweist sich als tief mit seinem emotionalen Zustand verbunden. Seine körperliche Erholung ist untrennbar mit seiner psychischen Heilung verbunden, angeregt durch positive Beziehungen, sein Eintauchen in die Natur und die Entdeckung eines Sinns.
Colin erscheint als einsamer, ängstlicher Invalide, geplagt von einer echten körperlichen Erkrankung, die ihn am Gehen hindert und an den Rollstuhl oder sein Bett fesselt. Diese Eingeschränktheit, verstärkt durch schwere Vernachlässigung und Isolation, macht ihn egoistisch und übellaunig. Er lebt in der Angst vor einem frühen Tod und davor, einen krummen Rücken wie sein Vater zu entwickeln – eine Angst, die durch Bruchstücke von Dienstbotengesprächen genährt wurde, die er nie hätte hören sollen.
Die Ankunft seiner Cousine Mary Lennox markiert einen Wendepunkt. Sie entdeckt ihn bei ihren nächtlichen Erkundungen des Herrenhauses, angelockt vom Geräusch seines Weinens. Ihre frühen Begegnungen sind von Konflikten geprägt, zwei eigensinnige Naturen prallen aufeinander. Doch Marys schroffe und unsympathische Art fordert Colins tiefste Ängste heraus. Sie allein widerspricht seinen düsteren Überzeugungen über seine Gesundheit und seine Zukunft.
Mary teilt mit ihm das Geheimnis des versteckten Gartens und weckt seine Neugier. Sie bringt ihn im Rollstuhl dorthin zu seinem ersten Ausflug ins Freie seit Jahren. Als der Gärtner Ben Weatherstaff ihn für einen Krüppel hält, überkommt Colin eine Welle des Trotzes. Er erhebt sich von seinem Stuhl und entdeckt, dass er stehen kann.
Angeleitet von Mary und Dickon Sowerby beginnt Colin, seinen Körper durch Bewegung und Arbeit im Garten zu stärken. Er lernt zu laufen. Sein Selbstvertrauen wächst, sein Wille verhärtet sich und seine Konzentration verlagert sich von seinem eigenen Leiden auf die lebensbejahenden Geheimnisse der natürlichen Welt. Das hysterische, ichbezogene Kind verwandelt sich in einen gesünderen, optimistischen Jungen, der entschlossen ist, die Magie der Natur zu studieren, wenn er erwachsen ist.
Seine Versöhnung mit seinem Vater vollendet diese Verwandlung. Archibald Craven, lange Zeit aus Trauer im Ausland abwesend, wird überredet, nach Hause zurückzukehren. Dort findet er im wiederhergestellten Garten seinen Sohn nicht mehr als Invaliden, sondern gesund und aktiv vor. Ihre emotionale Wiedervereinigung ermöglicht es Archibald, seinen Groll loszulassen und endlich seinen Sohn zu umarmen, wodurch die langjährigen Wunden der Familie geheilt werden.
Colins Zustand, verwurzelt in Vernachlässigung, Trauer und Angst, erweist sich als tief mit seinem emotionalen Zustand verbunden. Seine körperliche Erholung ist untrennbar mit seiner psychischen Heilung verbunden, angeregt durch positive Beziehungen, sein Eintauchen in die Natur und die Entdeckung eines Sinns.
Titel
Colin Craven
Besetzung
- Eduardo Garzadatabase_lang_spanish