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Ken Lendoll war zwölf Jahre vor der Haupthandlung Cheftrainer des Tennisverbands von Deutschland. Er erkannte früh das Potenzial des fünfjährigen Quark Puppe und entwickelte rigorose Übungen, wie das Kommandieren des Wunderkinds, nummerierte Wandziele in präzisen Sequenzen zu treffen. Um ihre Kommunikationslücke zu überbrücken, konstruierte Lendoll ein geniales Wippen-System mit zwei Vögeln auf einem Baum – nach links kippend, um Herausforderungen zuzuweisen, und nach rechts, um deren Abschluss zu markieren. Dieses Ritual blieb einen Monat lang täglich bestehen, wobei Lendoll die Wippe jeden Abend zurücksetzte, um neue Ziele festzulegen.

Drei Jahre nach QPs Training wurde Lendoll wegen Ungehorsams sein Trainer-Titel entzogen, blieb aber als Reinigungskraft an der Akademie. Unbeirrt setzte er heimlich ihr Programm fort, erhielt die Wippen-Signale aufrecht und schärfte die Trainingswand selbst bei Nacht. QP entdeckte schließlich Lendolls stille Hingabe, was seinen Entschluss entfachte, seine Grenzen zu überwinden.

Jahre später tauchte Lendoll im Trainerstab der deutschen U-17 während ihres WM-Halbfinales gegen Japan wieder auf. Als er QPs Sieg im ersten Satz gegen Oni miterlebte, nickte er anerkennend in Erinnerung an ihre Vergangenheit: „Gutes Spiel, blauer Vogel.“ Seine unerschütterliche Philosophie befürwortete organisches Wachstum und ermutigte junge Athleten, in ihrem eigenen Rhythmus zu gedeihen, anstatt äußeren Anforderungen nachzugeben. Der Nachname „Lendoll“ spiegelt subtil das Vermächtnis der Tennislegende Ivan Lendl wider und zementiert seine Rolle als Wegbereiter aufstrebender Talente.
Titel
Ken Lendoll
Besetzung
  • Chikahiro Kobayashidatabase_lang_japanese