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Nanami Kuon ist die Leadsängerin und Bassistin von AZALEA. Ihre Geschichte beginnt während eines Straßenauftritts in Shibuya, wo sie Eiko Tsukimi trifft. Eikos Bewunderung für Nanamis stimmliches und instrumentales Talent entfacht eine Verbindung, die in ihrer gemeinsamen Leidenschaft für Musik verwurzelt ist.

Nanami gründete AZALEA während der Schulzeit gemeinsam mit ihren Klassenkameradinnen Ichika und Futaba. Drei Jahre lang traten sie hauptsächlich in Tokio auf und kämpften um Anerkennung. Ein entscheidender Rückschlag ereignete sich beim Yoyogi Arts Festival, wo ein ungünstiger Auftrittsplatz und die Überstrahlung durch die beliebten Jet Jackets ihre Beharrlichkeit jedoch nicht brechen konnten.

Angesichts finanzieller Schwierigkeiten und niedriger Moral akzeptierte Nanami widerwillig ein Angebot des Key-Time-Records-Produzenten Toshihiko Karasawa, nachdem sie seine harte Kritik zunächst abgelehnt hatte. Karasawas Rebranding verlangte stilistische Änderungen, darunter idol-inspirierte Outfits und Masken. Obwohl kommerziell erfolgreich, fühlte sich Nanami durch diese Veränderung von ihrer künstlerischen Identität entfremdet. Um zu ihren Wurzeln zurückzufinden, begann sie inkognito in Shibuya zu busken, was zu ihrem entscheidenden Treffen mit Eiko führte.

Ihre Charakterentwicklung intensiviert sich während des Summer-Sonia-Events. Als sie verkleidet auftritt, entdeckt sie Eiko im Publikum, was einen inneren Konflikt über ihre unechte Präsentation auslöst. Später greift sie ein, um Eiko vor feindseligen Fans zu schützen, und fordert diese auf, Eiko auftreten zu lassen. Diese Tat ermöglicht Eikos erfolgreiche Darbietung von „Dreamer“, die Nanami und ihre Bandkolleginnen zutiefst bewegt. Diese Erfahrung veranlasst AZALEA, ihre Masken auf der Bühne abzulegen, als Symbol für die Ablehnung künstlicher Personas. Anschließend versöhnen sie sich mit Karasawa unter neuen Bedingungen, behalten ihn als Produzenten, verzichten jedoch auf die freizügigen Outfits und gewinnen die kreative Kontrolle über ihre Musik zurück.

Im Laufe ihrer Entwicklung wandelt sich Nanami von einer desillusionierten Künstlerin, die von den Anforderungen der Industrie eingeschränkt wird, zu einer Person, die ihre musikalische Authentizität zurückerlangt. Ihre Freundschaft mit Eiko bleibt ein beständiger Einfluss, der sie in der echten emotionalen Kraft der Musik verankert. Ihr Name – Nanami bedeutet „sieben Meere“ und Kuon „Ewigkeit“ – spiegelt ihre bleibende Verbindung zur Musik und ihr persönliches Wachstum wider.
Titel
Nanami Kuon
Besetzung
  • Hibiku Yamamuradatabase_lang_japanese
  • Lezeldatabase_lang_japanese