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Nobunaga Oda, ein 28-jähriger Sozialkundelehrer in der Mittelstufe, trägt den Namen des berüchtigten Kriegsherrn aus der Sengoku-Zeit, was aufgrund seiner direkten Abstammung als Nachfahre Gerüchte über eine Reinkarnation aufkommen lässt. Obwohl er von den gesellschaftlichen Erwartungen, die mit seinem Namen verbunden sind, belastet ist, lenkt er seine Frustration in ein ungewöhnliches Hobby: immersive Dating-Sims, die ihm die Flucht in Harem-Fantasien ermöglichen, während er im Klassenzimmer strikt professionelle Grenzen wahrt.

Sein Leben verändert sich unwiderruflich, als er „Jitsukyu Mitsutada“ erwirbt, ein Schwert, das mit seinem Vorfahren verbunden ist und seine latente Fähigkeit erweckt, historische Figuren zu beschwören, die von ungelösten Bindungen an Nobunaga geplagt werden. Die erste Ankömmling ist Saitō Kichō, ein 14-jähriges Mädchen aus der Vergangenheit, das ihn für ihren Verlobten hält. Gezwungen, sich durch diese chaotischen Begegnungen zu manövrieren, trägt er Handschuhe, um versehentliche Beschwörungen durch Artefakte zu verhindern.

Die Beschworenen – politische Bräute, Konkubinen wie die eifersüchtig besitzergreifende Ikoma Kitsuno und Nachkommen, die im Erbe des Kriegsherrn verstrickt sind – projizieren ihre historischen Bindungen auf ihn und weben ein Geflecht aus Humor und ethischen Dilemmata. Kichōs leidenschaftliches Streben nach einem Kind kollidiert mit modernen Sensibilitäten, während Kitsunos Eifersucht die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart verwischt.

Anfangs versucht Nobunaga noch, seinen Harem-Traumvorstellungen nachzugeben, ringt aber bald mit dem moralischen Gewicht dieser Beziehungen, insbesondere angesichts des Alters und der verdrängten Geschichten der Beschworenen. Seine Reise gipfelt darin, sie davon zu überzeugen, sich ihren Bedauern zu stellen und in ihre Epochen zurückzukehren, um zerbrochene Zeitlinien zu heilen.

Gerüchte, dass die Seele des Kriegsherrn in ihm weiterlebt, gewinnen an Glaubwürdigkeit durch seine verblüffende Ähnlichkeit und instinktiven Entscheidungen, doch sein Kern bleibt in einer aufrichtigen, sozial unbeholfenen Ethik verankert. Die Dualität aus geerbtem Erbe und alltäglicher Realität definiert seinen Kampf, außergewöhnliche Macht mit alltäglicher Pflicht in Einklang zu bringen.
Titel
Nobunaga Oda
Besetzung
  • Luis Navarrodatabase_lang_spanish
  • Kōdai Sakaidatabase_lang_japanese