Anime-Übersicht: Golden Kamuy
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Shinpachi Nagakura, ein älterer ehemaliger Kapitän der zweiten Einheit der Shinsengumi, stammt aus der Provinz Musashi, dem heutigen Tokio. In seiner Jugend trainierte er im Shieikan-Dojo und schloss eine enge Freundschaft mit Toshizou Hijikata. Ihre gemeinsame Vorliebe für rücksichtsloses Verhalten brachte Nagakura den Spitznamen "Gamushin" ein. Seine Playboy-Neigungen führten oft zu Konflikten mit Isami Kondou, obwohl Hijikata ihn stets verteidigte.
Nach der Niederlage der Shinsengumi bei Toba-Fushimi während der Meiji-Restauration weigerte sich Nagakura, aufgrund seiner Feindseligkeit gegenüber Kondou zurückzukehren, was zu einem angespannten Abschied von Hijikata führte. Er wurde Schwertkampflehrer für die Wachen des Kabato-Gefängnisses und bekleidete diese Position fast zwanzig Jahre lang. Sein konsequentes Training verschaffte ihm großes Vertrauen der Gefängnisbehörden, die ihm besondere Privilegien gewährten.
Jahrzehnte später traf Nagakura, als er das Kabato-Gefängnis verließ, auf Hijikata unter den neu eintreffenden Gefangenen. Schockiert konfrontierte er den Aufseher Shirosuke Inudou, der Hijikatas Inhaftierung aufgrund eines persönlichen Hasses wegen des Todes seines Bruders verschwiegen hatte. Nachdem Nagakura Inudou bedroht hatte, entfernten ihn Wachen, obwohl der Hauptwärter ein kurzes Gespräch erlaubte. Die ehemaligen Kameraden erinnerten sich, wobei Nagakura fragte, ob Hijikata über ihn gewacht habe. Hijikata wies dies mit einem Lächeln zurück und nannte ihn einen Idioten.
Äußerlich erscheint Nagakura als ein kahlköpfiger, bärtiger alter Mann mit Falten. Rückblenden in seine Jugend zeigen ihn mit dunklem, gescheiteltem Haar und Bart, aber ohne Falten. Seine Persönlichkeit zeigt Spuren von Unberechenbarkeit; er ist impulsiv und zutiefst loyal, besonders gegenüber Hijikata. Trotz ihres Zerwürfnisses respektiert Nagakura Hijikata zutiefst für dessen früheren Schutz vor Kondous Tadel.
In Otaru versorgte Nagakura Hijikata mit einer Basis, Geld und ausländischen Feuerwaffen. Er lehnte eine aktive Teilnahme an Hijikatas Plänen ab und verwies auf sein Alter, obwohl Hijikata betonte, sein Geist sei noch stark. Nagakura vermutete, Hijikata suche einen Ort zum Sterben, was Hijikata verneinte.
Später schloss sich Nagakura Hijikatas Gruppe bei der Jagd nach dem Ainu-Gold an und reiste durch Hokkaido, darunter Yubari und Tsukigata. Als die Gruppe gefälschte tätowierte Haut überprüfen musste, nutzte Nagakura seine Kontakte zum Kabato-Gefängnis, um ein Treffen mit dem Fälscher Chouan Kumagishi zu arrangieren. Doch Aufseher Matasuke Ooshima informierte sie über Kumagishis Tod bei einem Fluchtversuch, woraufhin die Gruppe ihre Bemühungen auf das Abashiri-Gefängnis verlagerte.
Nach Shiraishis Gefangennahme durch die 7. Division riet Nagakura, in Tsukigata zu warten, während Hijikata einen Rettungsversuch unternahm. Später übermittelte er Sugimotos Gruppe zwei Rückschläge: Kumagishis Tod und Shiraishis Inhaftierung. Als Hijikatas Rettungsaktion scheiterte, zweifelte Nagakura an Shiraishis Fluchtchancen, unterstützte aber letztlich die Entscheidung, ihn gefangen zu lassen, nachdem eine Kopie der Tätowierung beschafft worden war.
Seine Beziehung zu Hijikata ist zentral. Nagakura glaubt, Hijikata habe ihre Trennung absichtlich provoziert, um ihn vor dem Untergang der Shinsengumi zu bewahren. Diese vermeintliche Schuld treibt Nagakura an, Hijikata während der Goldsuche "bis zum Ende" beizustehen. Ihre Bindung, in Jugendjahren geschmiedet und durch Zeit geprüft, ist tief in gegenseitigem Respekt und gemeinsamer Geschichte verwurzelt.
Nach der Niederlage der Shinsengumi bei Toba-Fushimi während der Meiji-Restauration weigerte sich Nagakura, aufgrund seiner Feindseligkeit gegenüber Kondou zurückzukehren, was zu einem angespannten Abschied von Hijikata führte. Er wurde Schwertkampflehrer für die Wachen des Kabato-Gefängnisses und bekleidete diese Position fast zwanzig Jahre lang. Sein konsequentes Training verschaffte ihm großes Vertrauen der Gefängnisbehörden, die ihm besondere Privilegien gewährten.
Jahrzehnte später traf Nagakura, als er das Kabato-Gefängnis verließ, auf Hijikata unter den neu eintreffenden Gefangenen. Schockiert konfrontierte er den Aufseher Shirosuke Inudou, der Hijikatas Inhaftierung aufgrund eines persönlichen Hasses wegen des Todes seines Bruders verschwiegen hatte. Nachdem Nagakura Inudou bedroht hatte, entfernten ihn Wachen, obwohl der Hauptwärter ein kurzes Gespräch erlaubte. Die ehemaligen Kameraden erinnerten sich, wobei Nagakura fragte, ob Hijikata über ihn gewacht habe. Hijikata wies dies mit einem Lächeln zurück und nannte ihn einen Idioten.
Äußerlich erscheint Nagakura als ein kahlköpfiger, bärtiger alter Mann mit Falten. Rückblenden in seine Jugend zeigen ihn mit dunklem, gescheiteltem Haar und Bart, aber ohne Falten. Seine Persönlichkeit zeigt Spuren von Unberechenbarkeit; er ist impulsiv und zutiefst loyal, besonders gegenüber Hijikata. Trotz ihres Zerwürfnisses respektiert Nagakura Hijikata zutiefst für dessen früheren Schutz vor Kondous Tadel.
In Otaru versorgte Nagakura Hijikata mit einer Basis, Geld und ausländischen Feuerwaffen. Er lehnte eine aktive Teilnahme an Hijikatas Plänen ab und verwies auf sein Alter, obwohl Hijikata betonte, sein Geist sei noch stark. Nagakura vermutete, Hijikata suche einen Ort zum Sterben, was Hijikata verneinte.
Später schloss sich Nagakura Hijikatas Gruppe bei der Jagd nach dem Ainu-Gold an und reiste durch Hokkaido, darunter Yubari und Tsukigata. Als die Gruppe gefälschte tätowierte Haut überprüfen musste, nutzte Nagakura seine Kontakte zum Kabato-Gefängnis, um ein Treffen mit dem Fälscher Chouan Kumagishi zu arrangieren. Doch Aufseher Matasuke Ooshima informierte sie über Kumagishis Tod bei einem Fluchtversuch, woraufhin die Gruppe ihre Bemühungen auf das Abashiri-Gefängnis verlagerte.
Nach Shiraishis Gefangennahme durch die 7. Division riet Nagakura, in Tsukigata zu warten, während Hijikata einen Rettungsversuch unternahm. Später übermittelte er Sugimotos Gruppe zwei Rückschläge: Kumagishis Tod und Shiraishis Inhaftierung. Als Hijikatas Rettungsaktion scheiterte, zweifelte Nagakura an Shiraishis Fluchtchancen, unterstützte aber letztlich die Entscheidung, ihn gefangen zu lassen, nachdem eine Kopie der Tätowierung beschafft worden war.
Seine Beziehung zu Hijikata ist zentral. Nagakura glaubt, Hijikata habe ihre Trennung absichtlich provoziert, um ihn vor dem Untergang der Shinsengumi zu bewahren. Diese vermeintliche Schuld treibt Nagakura an, Hijikata während der Goldsuche "bis zum Ende" beizustehen. Ihre Bindung, in Jugendjahren geschmiedet und durch Zeit geprüft, ist tief in gegenseitigem Respekt und gemeinsamer Geschichte verwurzelt.
Titel
Shinpachi Nagakura
Besetzung
- Kent Williamsdatabase_lang_english
- Takayuki Sugodatabase_lang_japanese