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Rote Blutkörperchen AE3803 transportiert Sauerstoff, Kohlendioxid und Nährstoffe durch den Körper. Sie hat leuchtend rote Haare, bernsteinbraune Augen und eine markante sichelförmige Ahoge. Ihre Uniform besteht aus einer reversiblen Jacke, die zwischen Hellrot für Sauerstofftransport und dunkleren Tönen für Kohlendioxid wechselt, sowie einem bikonkaven scheibenförmigen Hut.

Ihre Herkunft liegt im Knochenmark, wo hämatopoetische Stammzellen ihr aufgrund ihrer roten Haare ihre Rolle zuwiesen. Als Erythroblasten-Anfängerin wurde sie von Gleichaltrigen wegen ihrer Ungeschicklichkeit und Orientierungsschwierigkeiten verspottet. Während des Trainings verirrte sie sich und traf auf ein Pseudomonas-aeruginosa-Bakterium. Ein junger Myelozyt (implizit U-1146) griff ein, woraufhin beide von einem reifen Neutrophilen gerettet wurden – dies bildete die Grundlage für ihre spätere Bindung.

Fröhlich und aufrichtig, verirrt sich AE3803 häufig während ihrer Lieferungen. Sie entschuldigt sich übermäßig für Fehler und erschrickt leicht bei Keimen oder Stress. Doch in Krisensituationen setzt sie ihre Lieferungen trotz Erschöpfung oder Bedrohungen fort und zeigt Widerstandsfähigkeit. Entschlossen, sich zu verbessern, betreut sie die Anfängerin NT4201, vermittelt Lieferprotokolle und befürwortet erfahrungsbasiertes Lernen – ein Zeichen beruflichen Wachstums trotz anhaltender Navigationsprobleme.

Biologisch steht ihre „AE“-Kennung für das Hämoglobin-E-Merkmal, eine milde genetische Anämie, die die Gastransporteffizienz verringert. Dies korreliert mit ihrer reduzierten Arbeitsgeschwindigkeit und Orientierungsschwierigkeiten. Obwohl Fan-Theorien ihre sichelförmige Ahoge mit Sichelzellanämie in Verbindung brachten, bleibt diese Verbindung medizinisch unbelegt.

Ihre Dynamik mit dem Neutrophilen U-1146 entwickelt sich von anfänglicher Einschüchterung zu vertieftem Vertrauen durch seine wiederholte Hilfe bei Pathogenangriffen. AE3803 erinnert sich später an ihre Kindheitsbegegnung im Knochenmark, was auf eine tiefe Verbindung hindeutet, die ihren wiederholten Begegnungen zugrunde liegt. Ein Pilotkapitel zeigt eine alternative Version, die mit Makrophage Nr. 1116 während der Reinkarnation interagiert, abweichend vom Hauptkanon.

Im gesamten Franchise – einschließlich Spin-offs wie *Cells at Work! Baby* und *Cells at Work! Lady* – behält sie ihre Kernmerkmale bei, passt sich aber Szenarien wie fetaler Entwicklung oder frauenspezifischen physiologischen Ereignissen an.
Titel
Red Blood Cell
Besetzung
  • Emanuela Ionicadatabase_lang_italian
  • Kana Hanazawadatabase_lang_japanese