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Die Königin, die seit ihrer Kindheit verwaist war und ohne elterliche Figuren aufwuchs, die Grenzen setzten, entwickelte eine äußerst egozentrische und fordernde Veranlagung. Ihr Status ermöglicht es ihr, impulsive Dekrete zu erlassen, ohne Rücksicht auf Machbarkeit oder Konsequenzen, wie beispielsweise wenn sie im Winter die Beschaffung einer Schneeglöckchen gegen Gold befiehlt und saisonale Unmöglichkeiten ignoriert. Sie übt ihre Autorität aus, indem sie Untergebene, einschließlich eines eingeschüchterten Professors, herablassend behandelt.

Als sie Anya und die Stiefamilie in den Wald begleitet, wird die Königin direkt Zeugin der Grausamkeit der Stiefmutter und der Stiefschwester gegenüber Anya. Die Konfrontation mit dieser rohen Bosheit, im Kontrast zu Anyas Widerstandsfähigkeit und Freundlichkeit, löst eine Veränderung in ihrer Perspektive aus. Das Eingreifen der Geister der Zwölf Monate – die die missbräuchliche Stiefamilie zur Strafe in Hunde verwandeln – dient als Katalysator für die Neubewertung ihres eigenen Verhaltens und ihrer Werte durch die Königin.

Sie verlässt den Wald gemeinsam mit Anya und schließt eine echte Freundschaft, die ihre Entwicklung von Isolation und Anspruchsdenken hin zu Empathie und Verbundenheit markiert. Ihre verwöhnten und rücksichtslosen Neigungen nehmen deutlich ab und werden durch ein besonnenes und mitfühlendes Auftreten ersetzt. Diese Erfahrung verändert grundlegend ihr Verständnis von Verantwortung und zwischenmenschlichem Umgang.
Titel
Queen
Besetzung
  • Michaela Geuerdatabase_lang_german
  • Regine Heintzedatabase_lang_german