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Inspektor Koichi Zenigata, ein engagierter Interpol-Beamter aus Japan, begann seine Karriere bei der Tokioter Polizei mit der Verfolgung von Fujiko Mine und ihrem Partner. Diese Jagd führte ihn nach New York, wo er erstmals auf Arsène Lupin III. traf. Die Fähigkeiten und die Herausforderung des Meisterdiebes inspirierten Zenigata, sein Leben dem Fang Lupins zu widmen, was ihn dazu veranlasste, sich speziell für diese Mission Interpol anzuschließen. Er ist ein Nachkomme des berühmten Detektivs Zenigata Heiji und modernisierte die Münzwurftechnik seines Vorfahren zu seiner charakteristischen Handschellenwurf-Fertigkeit.

Zenigata zeigt eine intensive Hingabe an die Gerechtigkeit und eine obsessive Fokussierung auf die Ergreifung Lupins. Bei Interpol hoch angesehen für seine Expertise im Ergreifen von Kriminellen und der Identifizierung von Sicherheitslücken, hat er unabhängig zahlreiche Banden und Schwerverbrecher gefasst. Doch dieser einseitige Fokus äußert sich oft in impulsiven Aktionen, was ihn als übereifrig erscheinen lässt. Er widersetzt sich standhaft Bestechung und hält an einem starken, altmodischen Moralkodex fest, was zu Reibungen mit Vorgesetzten über Ressourcenverteilung oder Korruption führt.

Die Dynamik zwischen Zenigata und Lupin geht über einfache Feindseligkeit hinaus. Während er öffentlich Lupin als seinen Erzfeind bezeichnet, hegt Zenigata tiefen, unausgesprochenen Respekt. Er glaubt leidenschaftlich, dass nur er Lupin fangen oder töten darf, und reagiert mit tiefer Trauer – bis hin zur Aufgabe seiner Karriere oder Selbstisolation – wenn er glaubt, Lupin sei tot, wie im Fall seines Rückzugs in ein Kloster in "The Fuma Conspiracy". Umgekehrt wird er ungeduldig, wenn Lupin zu lange in Gefangenschaft bleibt. Eine ungeschriebene Regel besteht: Keiner versucht, den anderen zu töten, und sie kooperieren gelegentlich gegen größere Bedrohungen, wobei Lupin sogar Angriffe auf Zenigata rächt.

Zenigatas Privatleben bleibt aufgrund seiner Besessenheit weitgehend unerforscht. "The Mystery of Mamo" erwähnt kurz eine Tochter, Toshiko, die jedoch nirgendwo anders auftaucht. Er bestreitet typischerweise, Familie zu haben, was auf Isolation hindeutet. Gelegentlich äußert er Sehnsucht nach Gesellschaft, kann aber keine Beziehungen aufrechterhalten, und seine Wohnräume spiegeln Flüchtigkeit wider, oft unordentlich. Er zeigt emotionale Sensibilität, weint leicht, wenn Lupin ihm Freundlichkeit zeigt oder wenn er erleichtert ist, dass Lupin einen scheinbaren Tod überlebt hat.

Trotz seines Alters ist Zenigata körperlich robust und beherrscht Judo, Karate und Jitte-Techniken. Er ist ein versierter Schütze mit einer Colt .45, doch seine ikonische Waffe bleiben die Handschellen, die er mit unheimlicher Präzision wirft. Seine Besessenheit treibt ihn zu scheinbar übermenschlichen Leistungen während Verfolgungen, wie Türen einzutreten oder nach schweren Verletzungen schnell wieder bei Bewusstsein zu kommen, sobald er Lupins Namen hört. Er zeigt technische Kreativität, erfindet Geräte wie unentkommliche Daumenschellen ("Zenigetchas"), spezielle Zugverbindungen, den "Lupin Catcher"-Detektor und Fesseln.

In "The Columbus Files" (auch bekannt als "Ai no da capo ~Fujiko's Unlucky Days~") jagt Zenigata unerbittlich Lupin während der Suche nach dem Columbus-Ei-Schatz, wobei Fujiko Mine, die nach dem Besitz der Columbus Files Amnesie erleidet, involviert ist.

Zenigatas Charakterdesign entwickelt sich im Laufe der Serie. Er wird typischerweise als ein mittelalter Japaner mit dunklen Haaren dargestellt – mal kurz geschnitten, mal gekämmt oder rasiert. Sein markantestes Merkmal ist der Trenchcoat, dessen Farbe variiert: orange in Teil 1, beige in Teil 2 und "The First", hellgrün in Teil 3, rot in Teil 4 und hellbraun in Teil 6. Er ist etwas größer und muskulöser als Lupin, was ihre gelegentlichen gegenseitigen Verkleidungen erleichtert.
Titel
Inspector Koichi Zenigata
Besetzung
  • Phillip Wilburndatabase_lang_english