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Nobita Nobi lebt in Tokio mit seinen Eltern, Nobisuke und Tamako Nobi, als Teil einer typischen japanischen Mittelklasse-Familie. In seiner Zukunft heiratet er Shizuka Minamoto und wird Vater eines Sohnes namens Nobisuke. Doch sein ursprünglicher Lebensweg war von finanziellen Ruinen und einer unerwünschten Ehe geprägt, bis Doraemons Eingreifen sein Schicksal änderte.

Akademisch schwach und unsportlich, erzielt Nobita stets schlechte Noten, wird von seinen Klassenkameraden Gian und Suneo gemobbt und häufig von Lehrern und Eltern gescholten. Er kommt gewohnheitsmäßig zu spät, schläft übermäßig viel, prokrastiniert und meidet Verantwortungen wie Hausaufgaben und Hausarbeiten. Trotz dieser Schwächen zeigt er überraschende Kreativität, besonders beim Finden neuer Anwendungen für Doraemons Gadgets. Beispiele hierfür sind der Einsatz von windbetriebenen Ventilatoren zum Fliegen oder die Umwandlung scheinbar nutzloser Geräte wie Stimmverhärter in Transportmittel. Zudem beweist er Fertigkeiten im Schießen, Fadenspielen und erzählerischen Schreiben, trotz grammatikalischer Fehler.

Seine Beziehung zu Doraemon bildet den Kern der Serie, geprägt von gegenseitiger Abhängigkeit. Nobita bittet oft um Gadgets, um akute Probleme zu lösen, was häufig zu Missbrauch oder unerwünschten Folgen führt, doch ihre Bindung übersteht Krisen. Doraemon zeigt Frust über Nobitas Faulheit, unterstützt ihn aber stets. Nobita hegt beständige Zuneigung zu Shizuka, nutzt Gadgets, um sie zu beeindrucken, obwohl seine Bemühungen oft unfreiwillig vom akademisch begabten Dekisugi untergraben werden. Ihre Freundschaft entwickelt sich zu gegenseitigen romantischen Gefühlen, die in einer Heirat gipfeln. Interaktionen mit Gian und Suneo beinhalten regelmäßiges Mobbing, unterbrochen von Momenten der Zusammenarbeit. Gian zeigt gelegentlich Beschützerinstinkte, etwa indem er Nobita in Gefahrensituationen hilft, während Suneo zwischen Ausgrenzung und Wiedergutmachung durch Comics oder Snacks schwankt.

In „Das Schatzsuche-Spiel-Set“ (Folge 839a) inspiriert Nobitas Faszination für eine Schatzsuche-Geschichte Doraemon dazu, ihm ein Schatzsuche-Set zu geben. Enttäuscht von den Plastik-Inhalten ersetzt Doraemon wertvolle Familiengegenstände – Nobisukes Kamera und Tamakos Halskette – und befördert die Truhe zum Shinigami-Berg. Nobita lehnt Gians Wander-Einladung ab, um den Schatz zu verfolgen, und erhält später eine Karte per Miniaturrakete. Anfangs kann er den Shinigami-Berg nicht finden, konsultiert Bücher und seinen Lehrer, wird aber für seine Fragen kritisiert. Von Reue über den möglichen Verlust der Wertgegenstände überwältigt, erwägt er, die Suche abzubrechen. Doraemon entschlüsselt die Hinweise der Karte und führt sie mit der Überall-Tür zu einer Zeder gegenüber einem schädel-förmigen Stein. Nach Missverständnissen bezüglich eines Maulwurf-Hinweises und eines Schulskeletts finden sie den Ort und treffen auf einen Fremden, der nach einem 300 Jahre alten Schatz sucht. Gian und Suneo folgen heimlich und bieten Hilfe gegen Belohnung an. Nobita findet die erste Truhe, verwirft sie aber, als er nur Plastik-Artikel entdeckt. Die zweite Truhe enthält die Familienwertgegenstände, doch Gian und Suneo beschlagnahmen sie und finden die banalen Inhalte. Die verworfenen Truhe entpuppt sich als echter Schatz des Fremden, was Gian und Suneos Zorn auf Nobita entfacht.

Diese Folge verdeutlicht Nobitas typische Impulsivität und Reue sowie seine Abhängigkeit von Doraemon für Lösungen. Seine Missachtung der ersten Truhe unterstreicht seine Fixierung auf persönliche Ziele, was anderen unbeabsichtigt großen Gewinn kostet und die Spannung zwischen seinen Absichten und den Ergebnissen in seinen Beziehungen hervorhebt.
Titel
Nobita Nobi
Besetzung
  • Noriko Oharadatabase_lang_japanese