Anime-Übersicht: Osomatsu-kun
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Karamatsu Matsuno ist einer von sechs identischen Brüdern. Sein Name leitet sich vom japanischen Wort für die Lärche (唐松, karamatsu) ab und beinhaltet Wortspiele mit "kara" (空 oder 殻), was auf Leere oder Hohlheit (karappo) im Geist oder Intellekt anspielt.
Als Kind wirkte Karamatsu energisch und fröhlich, obwohl diese Energie aus Angeberei oder einem "leeren Geist" (karagenki) entsprang. Er handelte impulsiv, stürzte sich oft in Kämpfe, nur um verletzt zu werden oder ängstlich zu fliehen, wie bei Begegnungen mit Knock-Out Tsuyoi oder der Smog-Familie. Er wurde häufig zum Sündenbock oder Ziel von Unglück, etwa als Osomatsu ihn dazu brachte, eine Strafe auf sich zu nehmen, oder als Chibita ihn an einen Baum band, nachdem er den Reisvorrat der Familie aufgefressen und sich damit Bauchschmerzen zugezogen hatte. Obwohl er oft als Dummkopf dargestellt wurde, zeigte er gelegentliche Talente, wie das Nähen eines riesigen Strumpfs für eine Santa-Falle oder das Anfertigen von Gemälden, um Totoko zu beeindrucken (die später von Osomatsu sabotiert wurden). Er zeigte auch unerwartete Tiefe, als er ein Goldfisch-Haustier rächte, indem er Iyami Karashi-Senf einflößte. Bei Gruppenaktivitäten wurde er meist mit Todomatsu gepaart; ihre Zusammenarbeit endete oft in gegenseitiger Frustration oder Scheitern, wie beim Vermasseln von Neujahrskartenlieferungen oder beim Hineintappen in Fallen während sie Chibita ausspionierten.
In seinen Teenagerjahren (16–18) veränderte sich Karamatsus Persönlichkeit drastisch. Er wurde schüchtern und zurückhaltend, sprach leise und wirkte chronisch ängstlich, mit einem ständig besorgten Gesichtsausdruck und Pickeln. Er versuchte, Konflikte zwischen seinen Brüdern zu schlichten, scheiterte jedoch meist. Ein entscheidender Moment war, als sein zukünftiges Ich ihm eine Sonnenbrille gab und fälschlicherweise behauptete, er würde eine Freundin haben – was seinen Weg zu einer dramatischen Persönlichkeit zementierte.
Als Erwachsener nahm Karamatsu eine extravagante, selbsternannte "coole" Identität an. Er trägt blaue Kleidung, hochgekrempelte Ärmel, Sonnenbrillen und Accessoires wie Lederjacken mit Totenkopf-Motiven, glitzernde Hosen und funkelnde Stiefel. Er spricht in poetischen, langgezogenen Einzeilern und verhält sich theatralisch, um Bewunderer ("Karamatsu Girls") anzuziehen, obwohl seine Bemühungen meist ignoriert oder verspottet werden. Seine Brüder nennen ihn abfällig "Kusomatsu" (Scheißmatsu) und bezeichnen ihn als "peinlich", wobei sie ihn sogar einmal von Chibita entführen ließen. Trotz dieser Fassade ist er tief verunsichert: Seine Stimme wird höher, wenn er nervös ist, und er gesteht Choromatsu, dass die ständigen Forderungen seiner Brüder ihn "sterben lassen wollen". Er ist hin- und hergerissen über ihre Misshandlung, weint über ihre Grausamkeit, sehnt sich aber trotzdem nach Akzeptanz. Er zeigt verborgene Fähigkeiten, wie Gitarrespielen und Singen mit Jyushimatsu, und hat eine engere Bindung zu Chibita als seine Brüder, wobei er ihn einmal bat, bei ihm zu leben, als er versuchte, unabhängig zu werden.
Karamatsus Beziehungen zu seinen Brüdern sind angespannt. Ichimatsu verspottet ihn offen, während Osomatsu und Choromatsu seinen schüchternen Kern ausnutzen – er fügt sich ihren Wünschen aus Angst, sie zu verärgern. Seine künstlerischen Neigungen bleiben bestehen, doch er bleibt sozial ahnungslos. In spekulativen Zukunftsszenarien (z.B. "Osomatsu-kun nach 40 Jahren") wird er mit Glatze oder Pompadour dargestellt; in einem One-Shot von 1993 heiratet er die Tochter eines Gemüsehändlers und führt einen Gemüseladen.
Seine Entwicklung gipfelt im Film "Osomatsu-san The Movie", wo er mit Bedauern und der Bewunderung seines jüngeren Ichs konfrontiert wird. Dieses Treffen erzeugt ein Paradox: Die Verehrung des Teenager-Karamatsu für sein zukünftiges Ich verstärkt genau die Zurschaustellungen, die er annimmt.
Als Kind wirkte Karamatsu energisch und fröhlich, obwohl diese Energie aus Angeberei oder einem "leeren Geist" (karagenki) entsprang. Er handelte impulsiv, stürzte sich oft in Kämpfe, nur um verletzt zu werden oder ängstlich zu fliehen, wie bei Begegnungen mit Knock-Out Tsuyoi oder der Smog-Familie. Er wurde häufig zum Sündenbock oder Ziel von Unglück, etwa als Osomatsu ihn dazu brachte, eine Strafe auf sich zu nehmen, oder als Chibita ihn an einen Baum band, nachdem er den Reisvorrat der Familie aufgefressen und sich damit Bauchschmerzen zugezogen hatte. Obwohl er oft als Dummkopf dargestellt wurde, zeigte er gelegentliche Talente, wie das Nähen eines riesigen Strumpfs für eine Santa-Falle oder das Anfertigen von Gemälden, um Totoko zu beeindrucken (die später von Osomatsu sabotiert wurden). Er zeigte auch unerwartete Tiefe, als er ein Goldfisch-Haustier rächte, indem er Iyami Karashi-Senf einflößte. Bei Gruppenaktivitäten wurde er meist mit Todomatsu gepaart; ihre Zusammenarbeit endete oft in gegenseitiger Frustration oder Scheitern, wie beim Vermasseln von Neujahrskartenlieferungen oder beim Hineintappen in Fallen während sie Chibita ausspionierten.
In seinen Teenagerjahren (16–18) veränderte sich Karamatsus Persönlichkeit drastisch. Er wurde schüchtern und zurückhaltend, sprach leise und wirkte chronisch ängstlich, mit einem ständig besorgten Gesichtsausdruck und Pickeln. Er versuchte, Konflikte zwischen seinen Brüdern zu schlichten, scheiterte jedoch meist. Ein entscheidender Moment war, als sein zukünftiges Ich ihm eine Sonnenbrille gab und fälschlicherweise behauptete, er würde eine Freundin haben – was seinen Weg zu einer dramatischen Persönlichkeit zementierte.
Als Erwachsener nahm Karamatsu eine extravagante, selbsternannte "coole" Identität an. Er trägt blaue Kleidung, hochgekrempelte Ärmel, Sonnenbrillen und Accessoires wie Lederjacken mit Totenkopf-Motiven, glitzernde Hosen und funkelnde Stiefel. Er spricht in poetischen, langgezogenen Einzeilern und verhält sich theatralisch, um Bewunderer ("Karamatsu Girls") anzuziehen, obwohl seine Bemühungen meist ignoriert oder verspottet werden. Seine Brüder nennen ihn abfällig "Kusomatsu" (Scheißmatsu) und bezeichnen ihn als "peinlich", wobei sie ihn sogar einmal von Chibita entführen ließen. Trotz dieser Fassade ist er tief verunsichert: Seine Stimme wird höher, wenn er nervös ist, und er gesteht Choromatsu, dass die ständigen Forderungen seiner Brüder ihn "sterben lassen wollen". Er ist hin- und hergerissen über ihre Misshandlung, weint über ihre Grausamkeit, sehnt sich aber trotzdem nach Akzeptanz. Er zeigt verborgene Fähigkeiten, wie Gitarrespielen und Singen mit Jyushimatsu, und hat eine engere Bindung zu Chibita als seine Brüder, wobei er ihn einmal bat, bei ihm zu leben, als er versuchte, unabhängig zu werden.
Karamatsus Beziehungen zu seinen Brüdern sind angespannt. Ichimatsu verspottet ihn offen, während Osomatsu und Choromatsu seinen schüchternen Kern ausnutzen – er fügt sich ihren Wünschen aus Angst, sie zu verärgern. Seine künstlerischen Neigungen bleiben bestehen, doch er bleibt sozial ahnungslos. In spekulativen Zukunftsszenarien (z.B. "Osomatsu-kun nach 40 Jahren") wird er mit Glatze oder Pompadour dargestellt; in einem One-Shot von 1993 heiratet er die Tochter eines Gemüsehändlers und führt einen Gemüseladen.
Seine Entwicklung gipfelt im Film "Osomatsu-san The Movie", wo er mit Bedauern und der Bewunderung seines jüngeren Ichs konfrontiert wird. Dieses Treffen erzeugt ein Paradox: Die Verehrung des Teenager-Karamatsu für sein zukünftiges Ich verstärkt genau die Zurschaustellungen, die er annimmt.
Titel
Karamatsu
Besetzung
- Mari Mashibadatabase_lang_japanese