Anime-Übersicht: The Legend of the Galactic Heroes: Die Neue These
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Paul von Oberstein betrat das Leben im Jahr 761 UC (452 IC / 3561 CE), geplagt von angeborener Blindheit, die eine frühe cybernetische Augenimplantation erforderlich machte. Diese Behinderung machte ihn in seiner Kindheit zum Ziel von Spott, was seine Verachtung für die aristokratische Elite des Galaktischen Imperiums schürte, insbesondere für die Goldenbaum-Dynastie, deren Inferior Genes Exclusion Act in vergangenen Jahrhunderten seine Hinrichtung verlangt hätte. Sein militärischer Aufstieg begann als Stabsoffizier unter den Admirälen Gregor von Mückenberger und Hans Dietrich von Seeckt in der Iserlohn-Festung. Enttäuscht von der Inkompetenz seiner Vorgesetzten, wandte er sich Reinhard von Lohengramm zu, nachdem er dessen Entschlossenheit erkannt hatte, das verfallende Regime zu stürzen.
Nach der Siebten Schlacht von Iserlohn (796 UC / 487 IC / 3596 CE) nutzte Oberstein Reinhards wachsenden Einfluss, um sich vor einem Kriegsgericht wegen angeblicher Fahnenflucht zu schützen. Als Reinhards Chefstratege befürwortete er rücksichtslose Kriegsdoktrinen, darunter die Verwüstung von Planeten während Invasionen und die gezielte Manipulation des nuklearen Angriffs der Lippstadt-Liga auf Westerland. Um den politischen Nutzen der Gräueltat zu sichern, verschwieg er Reinhard sein Vorwissen über den Angriff und instrumentalisierte später aufgezeichnete Beweise, um die imperialen Adligen zu verunglimpfen.
Nach Reinhards Krönung zum Flottenadmiral und Minister für Militärangelegenheiten befördert, leitete Oberstein Anti-Korruptionskampagnen und strukturierte die Bürokratie der Goldenlöwe-Dynastie. Seine umstrittenen Ernennungen, darunter Sicherheitschef Heydrich Lang, führten zu Vorwürfen des Autoritarismus seitens seiner Kollegen. Seine Loyalität galt eher der systemischen Ordnung als persönlicher Ergebenheit, was ihn dazu veranlasste, Reinhards Anweisungen offen herauszufordern, wenn sie die institutionelle Effizienz gefährdeten, wie etwa sein Plädoyer für eine schrittweise Annexion der Freien Planetenallianz durch den Vertrag von Ba‘alat.
Bekannt für seine klinische Distanziertheit und utilitaristische Kalkulation – oft reduzierte er menschliche Leben auf strategische Gleichungen –, provozierte Obersteins Regierung auf Heinessen durch starre Politikdurchsetzung beinahe einen Bürgerkrieg. Obwohl verachtet, akzeptierte er seine Rolle als Blitzableiter für Missmut, schützte Reinhard vor Gegenreaktionen und priorisierte die Stabilität des Imperiums über seinen persönlichen Ruf.
Sein Tod im Jahr 801 UC (3 NIC / 492 IC / 3601 CE) ereignete sich während eines terroristischen Bombenanschlags, dessen unklare Umstände Theorien von berechnetem Märtyrertum bis hin zu stillschweigender Buße für Reinhards schwindende Gesundheit nährten. Seine letzten Anordnungen zur Versorgung seines Hundes gewährten einen seltenen Einblick in private Zärtlichkeit in einem ansonsten kargen Dasein.
Nach der Siebten Schlacht von Iserlohn (796 UC / 487 IC / 3596 CE) nutzte Oberstein Reinhards wachsenden Einfluss, um sich vor einem Kriegsgericht wegen angeblicher Fahnenflucht zu schützen. Als Reinhards Chefstratege befürwortete er rücksichtslose Kriegsdoktrinen, darunter die Verwüstung von Planeten während Invasionen und die gezielte Manipulation des nuklearen Angriffs der Lippstadt-Liga auf Westerland. Um den politischen Nutzen der Gräueltat zu sichern, verschwieg er Reinhard sein Vorwissen über den Angriff und instrumentalisierte später aufgezeichnete Beweise, um die imperialen Adligen zu verunglimpfen.
Nach Reinhards Krönung zum Flottenadmiral und Minister für Militärangelegenheiten befördert, leitete Oberstein Anti-Korruptionskampagnen und strukturierte die Bürokratie der Goldenlöwe-Dynastie. Seine umstrittenen Ernennungen, darunter Sicherheitschef Heydrich Lang, führten zu Vorwürfen des Autoritarismus seitens seiner Kollegen. Seine Loyalität galt eher der systemischen Ordnung als persönlicher Ergebenheit, was ihn dazu veranlasste, Reinhards Anweisungen offen herauszufordern, wenn sie die institutionelle Effizienz gefährdeten, wie etwa sein Plädoyer für eine schrittweise Annexion der Freien Planetenallianz durch den Vertrag von Ba‘alat.
Bekannt für seine klinische Distanziertheit und utilitaristische Kalkulation – oft reduzierte er menschliche Leben auf strategische Gleichungen –, provozierte Obersteins Regierung auf Heinessen durch starre Politikdurchsetzung beinahe einen Bürgerkrieg. Obwohl verachtet, akzeptierte er seine Rolle als Blitzableiter für Missmut, schützte Reinhard vor Gegenreaktionen und priorisierte die Stabilität des Imperiums über seinen persönlichen Ruf.
Sein Tod im Jahr 801 UC (3 NIC / 492 IC / 3601 CE) ereignete sich während eines terroristischen Bombenanschlags, dessen unklare Umstände Theorien von berechnetem Märtyrertum bis hin zu stillschweigender Buße für Reinhards schwindende Gesundheit nährten. Seine letzten Anordnungen zur Versorgung seines Hundes gewährten einen seltenen Einblick in private Zärtlichkeit in einem ansonsten kargen Dasein.
Titel
Paul von Oberstein
Besetzung
- Carsten Ottodatabase_lang_german
- J. Michael Tatumdatabase_lang_english
- Pol Álvarez Xufredatabase_lang_spanish
- Junichi Suwabedatabase_lang_japanese