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Erica Hartmann, eine Hexe aus Karlsland und Flugoffizier der 501. Joint Fighter Wing, stammt aus Weissach. Als Tochter eines Arztes und einer ehemaligen Hexe begann sie zunächst ein Medizinstudium, entschied sich jedoch nach der Erkrankung ihrer Mutter für den Weg der Hexe. An einer Akademie in Bayern ausgebildet, wechselte sie gemeinsam mit der rebellischen Hanna-Justina Marseille die Schule und schloss als Jahrgangsbeste ab. Bei der JG52, 4. Staffel, schloss sie enge Freundschaften mit Gertrud Barkhorn und Waltrud Krupinski.

Ihr erster Kampfeinsatz endete aufgrund erschöpfter Magie mit einem Absturz, doch sie entwickelte sich rasch zu einer der besten Fliegerinnen der Menschheit. Mit 16 Jahren überschritt sie die Marke von 300 bestätigten Neuroi-Abschüssen und zählte damit zu den weltweit führenden Assen. Ihre Kriegseinsätze umfassten die Verteidigung Karlslands, die Evakuierung Galliens sowie mehrere Rückeroberungsoperationen. Sie war Gründungsmitglied der 501. Staffel neben Barkhorn und Minna-Dietlinde Wilcke. Nach der vorübergehenden Auflösung der 501. blieb sie mit Barkhorn und Wilcke in Sint-Truiden, Belgica, aktiv, konzentrierte sich auf die Befreiung Karlslands und Neuroi-Forschung. Später kehrte sie zur neuformierten 501. zurück und nahm an Schlüsselmissionen wie der Befreiung Venedigs und der Operation Mars teil, kämpfte an der Ostfront, in Gallien, Romagna und Berlin. Für ihre 200 Abschüsse erhielt sie das Ritterkreuz mit Eichenlaub, weitere Auszeichnungen folgten bei 300 Abschüssen.

Außerhalb des Dienstes ist Erica äußerst sorglos und undiszipliniert: Ihre Unterkunft ist unordentlich, Hausarbeiten ignoriert sie zugunsten von Schlaf und Essen – besonders Kartoffeln und Süßigkeiten. Ihre rebellische Haltung gegenüber Vorschriften und mangelndes Interesse an Beförderungen ziehen häufige Rügen von Barkhorn nach sich, die sie meist ignoriert. Im Kampf jedoch zeigt sie eine völlig andere Seite: unerschütterliche Konzentration, tiefe Sorge um ihre Kameraden, strategische Brillanz und ruhige Zuverlässigkeit. Sie verbindet eine enge Freundschaft mit Barkhorn und Wilcke, deren Zusammenarbeit bereits vor der 501. begann. Besonders mit Barkhorn teilt sie ein außergewöhnliches Vertrauensverhältnis, geprägt von gegenseitigem Respekt trotz gegensätzlicher Charaktere; Ericas Sorge um Barkhorns Wohlergehen ist intensiv. Auch zu Sanya V. Litvyak hat sie ein starkes Band und pflegt Freundschaften aus ihrer JG52-Zeit wie mit Edytha Rossmann. Ihr berüchtigtes Kochtalent führte dazu, dass Wilcke und Barkhorn sie offiziell von Küchenaufgaben entbanden. Nach dem Krieg träumt Erica davon, Ärztin zu werden und ihre Familie wiederzusehen.

Ihre Kampftechnik konzentriert sich auf die „Sturm“-Methode, einen offensiven Fassrollenangriff, der Äther nutzt, um schneidende Windhosen oder Flächenangriffe zu erzeugen. Diese Fähigkeit ermöglicht ihr einzigartige Flugmanöver und wird verstärkt, wenn sie mit Lynette Bishops „Tonnerre“ kombiniert wird. Dass sie „Sturm“ ohne Striker-Einheit aktivieren kann, ist einzigartig. Mit exzellenter Situationswahrnehmung, taktischer Intuition und Gelassenheit unter Druck erwarb sie sich den Titel „Ultra-Ass Karlslands“ und verlor nie einen Flügelmann. Ihre Striker-Einheiten basieren auf der Messerschmitt Bf-109-Reihe (zunächst G-6, später K-4) und tragen ein markantes schwarzes Tulpenmotiv an der Nase. Bewaffnet ist sie mit einer MG42 und einer MP40.

Spin-off-Medien zeigen ihre frühen Erlebnisse bei der JG52 im Jahr 1941, darunter zivile Evakuierungen und die Vertiefung ihrer Freundschaft mit Barkhorn. In „Operation Victory Arrow“, angesiedelt in Sint-Truiden während Karlslands Rückeroberung, arbeitet sie mit ihrer Zwillingsschwester Ursula (Wissenschaftlerin und Hexe), Barkhorn, Wilcke und Staffelführer Schnaufer zusammen. Dabei untersucht sie mit Barkhorn Berichte über neue, transformierende und turmförmige Neuroi-Varianten – Ereignisse, die die Neubildung der 501. auslösen. Unter dem Rufzeichen „Karaya-1“ und als „Schwarzer Teufel“ gefürchtet, sorgte ein Vorfall für Heiterkeit, als sie vor einer Auszeichnungszeremonie ihr Höschen verlegte und Francesca Lucchinis stahl, was während der Veranstaltung zu peinlicher Enthüllung führte. Ihr Erbe umfasst die Inspiration zur „Bubischnitt“-Frisur und einer schwarzen Uniform, die an historische Luftwaffenmechaniker erinnert. Ihre Geschichte setzt sich fort in Nachkriegseinsätzen zur Befreiung Galliens und anhaltenden Anti-Neuroi-Operationen in Europa.
Titel
Erica Hartmann
Besetzung
  • Sakura Nogawadatabase_lang_japanese