Anime-Übersicht: Ikkyū-san to Yancha-hime
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Ikkyū ist ein junger Junge, der als zen-buddhistischer Mönch im Ankoku-ji-Tempel ausgebildet wird. Geboren 1394 in Kyoto als Sohn von Kaiser Go-Komatsu und Lady Iyo, wurden er und seine Mutter aufgrund der politischen Wirren Japans aus dem Kaiserpalast vertrieben. Im Alter von fünf Jahren wurde er von ihr getrennt und im Tempel ordiniert.

Er zeigt hohe Intelligenz, Unfug und Einfallsreichtum, indem er Witz und Weisheit nutzt, um Probleme verzweifelter Bauern, opportunistischer Händler und anderer zu lösen. Wenn er tief in Gedanken versunken ist oder Lösungen ersinnt, nimmt er gewohnheitsmäßig die Lotussitzposition ein, befeuchtet seine Zeigefinger und dreht sie über seinem Kopf – eine Angewohnheit, die seinen kontemplativen Problemlösungsansatz widerspiegelt.

In „Ikkyū-san to Yancha-hime“ übernimmt er eine diplomatische Aufgabe: die Erziehung einer wilden, jungenhaften Prinzessin, die den männlichen Namen Tsuyumaru annimmt und Shogun Ashikaga Yoshimitsu herausfordert, indem sie ihn mit einem Holzschwert provoziert. Ikkyū versucht, sie sanft zu traditionell weiblichem Verhalten zu führen, um zu verhindern, dass ihre rebellischen Handlungen zu politischen Konsequenzen eskalieren. Dieses Szenario unterstreicht seine Rolle als Vermittler, der heikle soziale Situationen durch Geduld und intellektuelle Überzeugungskraft statt Konfrontation meistert.

Die Filmhandlung bewahrt seine wesentlichen Eigenschaften von Scharfsinn und Mitgefühl, betont jedoch seine Anpassungsfähigkeit bei der Mentorschaft einer weiteren willensstarken Person und erweitert seine Problemlösungsfähigkeiten von eigenständigen Rätseln hin zu zwischenmenschlicher Führung.
Titel
Ikkyū
Besetzung
  • Toshiko Fujitadatabase_lang_japanese