Anime-Übersicht: Adachi and Shimamura
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Chikama Yashiro tritt als rätselhafte Gestalt in Erscheinung, die Hino Akira erstmals an einem Angelteich begegnet, bevor sie Verbindungen zu zahlreichen Personen knüpft. Sie erklärt sich selbst zu einer zeitreisenden Außerirdischen aus der Zukunft, die damit beauftragt ist, einen verschwundenen Verbündeten namens „Doho“ oder ihre „Artgenossen“ zu finden – eine Mission, die sich über 3.000 menschliche Jahre erstreckt. Obwohl ihre Herkunft rätselhaft bleibt, behauptet sie, die Lebensspanne ihrer Spezies übersteige 800 Millionen Jahre.

Zunächst trägt sie einen Raumanzug, verziert mit verspielten Motiven wie Herzen und Sternen, und verhüllt ihr Gesicht, angeblich aufgrund unvollständiger Anpassung. Später nimmt sie eine menschliche Gestalt an: hellblaues Haar, von teilchenförmigen Schleifen gehalten, künstlich wirkende violette Augen und einen zierlichen Körper, der dem eines Kindes gleicht. Ihre Garderobe wechselt zu einem ärmellosen Kleid, wobei sie den Raumanzug ablegt, aber eine ätherische Präsenz beibehält.

Ihr Verhalten vereint kindliche Neugier mit sozialer Ahnungslosigkeit, wobei sie höflich Konventionen ignoriert und ihren Launen folgt. Sie genießt Süßigkeiten und nutzt ihre scharfen Sinne, um Leckereien in der Ferne aufzuspüren. Trotz ihrer Exzentrik verbreitet sie Weisheit und fordert dazu auf, sich der Unvorhersehbarkeit des Lebens zu öffnen, etwa durch Metaphern wie „eine Angelrute auswerfen“. Diese Gespräche veranlassen Shimamura, ihre emotionale Distanz zu hinterfragen, da sie in Yashiros Handlungen Echos ihrer eigenen unbeschwerten Jugend erkennt.

Yashiro knüpft komplexe Bindungen und klammert sich besonders eifrig an Shimamura. Sie dringt in Shimamuras Zuhause ein, freundet sich mit der jüngeren Schwester Yoshika an – die sie „Sho-san“ nennt – und weckt damit Erinnerungen der Mutter an Shimamuras verlorene Lebhaftigkeit. Adachi missgönnt Yashiros Nähe zu Shimamura zunächst, doch Yashiro übersieht die Rivalität und gewinnt allmählich Adachis widerwillige Akzeptanz.

Über komische Zwischenspiele hinaus löst Yashiro entscheidende Wendungen aus, wie die Störung eines beinahen Dates, um Adachis Eifersucht und Selbstreflexion zu entfachen. Zeitsprünge zeigen, wie sie über Jahrzehnte hinweg präsent bleibt, bei Shimamuras Familie lebt und das zukünftige Zuhause von Adachi und Shimamura besucht. Zusätzliche Geschichten enthüllen sie Jahrtausende später, ungealtert und als Führerin wiedergeborener Versionen des Paares durch Zeitlinien, um ein Versprechen zu erfüllen.

Subtile Kräfte deuten auf Telepathie und Raumverzerrung hin, etwa wenn sie sich in enge Räume zwängt. Sie räumt ein, Zeitlinien zu erkennen, und beobachtet unvermeidbare Begegnungen zwischen Adachi und Shimamura. Während ihre außerirdische Identität aufgrund selbstauferlegter Beschränkungen unbewiesen bleibt, legen ihre Langlebigkeit und Handlungen nicht-menschliche Züge nahe.

Vage Erinnerungen tauchen auf, wie sie als Kind Streitigkeiten zwischen Adachi, Shimamura und anderen schlichtete. Obwohl sie auf der Suche nach Verbundenheit ist, findet sie ihren Platz in menschlichen Netzwerken, bindet sich an Hino, Nagafuji und andere, während sie ihre wahren Absichten und ihren Ursprung in Rätsel hüllt.
Titel
Chikama Yashiro
Besetzung
  • Desireé Gonzálezdatabase_lang_spanish