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Astraea ist eine Angeloid der ersten Generation, Typ Delta, die speziell für den Nahkampf entwickelt wurde. Sie verfügt über eine üppige Figur mit den Maßen 91 cm Büste, 56 cm Taille und 86 cm Hüfte, ist 159 cm groß und wiegt 48 kg. Ihr Design zeichnet sich durch langes goldblondes Haar aus, das bis zu ihren Knöcheln reicht, rote Augen und blaue Kleidung ähnlich wie bei ihrer Angeloid-Kollegin Ikaros. Ihre Flügel zeigen ein weiß-blaues Farbschema, das für Hyperbeschleunigungsfähigkeiten optimiert ist.

Ihre Persönlichkeit weist erhebliche intellektuelle Einschränkungen auf und wird oft als die mit der geringsten Verarbeitungskapazität unter den Angeloids der ersten Generation beschrieben. Dies führt zu mangelndem gesunden Menschenverstand, wie z. B. dem Versuch, Nährstoffe zu erhalten, indem sie sich wie eine Pflanze eingräbt, oder dem Scheitern bei einfachen Rechenaufgaben. Allerdings zeigt sie eine höhere emotionale Kapazität als andere Angeloids und drückt eine breite Palette von Gefühlen aus, darunter Zuneigung, Beschützerinstinkt und Frustration. Ihre Ungeschicklichkeit im täglichen Leben steht in starkem Kontrast zu ihrer Präzision im Kampf.

Ursprünglich wurde sie vom Meister von Synapse eingesetzt, um Tomoki Sakurai zu eliminieren und abtrünnige Angeloids zurückzuholen. Doch ihre Attentatsversuche scheitern wiederholt aufgrund mangelnder Koordination außerhalb des Kampfes. Während ihrer Mission lebt sie in der Nähe von Tomokis Zuhause, verwickelt sich in verschiedene Missgeschicke und wird oft zum Ziel seines unangemessenen Verhaltens. Mit der Zeit entwickelt sie romantische Gefühle für Tomoki und eine schwesterliche Bindung zur Angeloid der zweiten Generation, Chaos, die sie als jüngere Schwester betrachtet.

Ein entscheidender Wendepunkt tritt ein, als sie den Befehl erhält, die Angeloid Nymph während des Angriffs von Chaos zu töten. Beeinflusst von Tomokis Ermutigung, ihren eigenen Wünschen zu folgen, zögert Astraea, durchtrennt physisch ihre Kontrollkette, löst ihre vertragliche Bindung zu Synapse und erklärt ihre Unabhängigkeit. Diese Handlung zeigt ihre wachsende Fähigkeit zu autonomen Entscheidungen auf der Grundlage emotionaler Bindungen.

Ihre Kampffähigkeiten werden vollständig im Kampf gegen Chaos demonstriert. Ihre Beschleunigungsflügel ermöglichen eine steigende Geschwindigkeit während längerer Gefechte, wodurch sie schließlich Chaos' Reaktionsfähigkeit übertrifft. Ihre primäre Waffe ist der Chrysaor, eine super-vibrierende Photonenklinge, die sogar Ikaros' Aegis-Schild durchdringen kann. Zur Verteidigung nutzt sie den Aegis-L, einen Frontschild, der leistungsfähiger ist als die Version von Ikaros, aber nur für kurze Aktivierungsperioden und mit begrenzter Abdeckung. Diese Spezialisierung macht sie anfällig für Fernangriffe, eine Schwäche, die Chaos ausnutzt, nachdem sie Astraeas Nahkampfangriff überlebt hat.

Nach ihrem Abfall von Synapse lebt sie weiterhin mit Tomoki zusammen und beteiligt sich an nachfolgenden Konflikten. Als Chaos im Pazifischen Ozeangraben inhaftiert wird, äußert Astraea Besorgnis. Nachdem sie im Kampf ihren Chrysaor und Aegis-L verloren hat, verfällt sie in Depressionen über ihre empfundene Nutzlosigkeit, wird jedoch durch Tomokis Worte motiviert, Chaos eigenständig zu retten, was ihr emotionales Wachstum und ihr Engagement für Selbstbestimmung weiter festigt.

Ihre Charakterentwicklung endet mit dem weiteren Zusammenleben mit Tomoki und anderen Angeloids, wobei sie aktiv an ihrem täglichen Leben und Abenteuern teilnimmt und dabei ihre einzigartige Mischung aus Kampffähigkeit und intellektueller Einfachheit beibehält.
Titel
Astraea
Besetzung
  • Kerstin Dietrichdatabase_lang_german
  • Carli Mosierdatabase_lang_english