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Anna Rossi aus dem Genua des späten 19. Jahrhunderts in Italien sieht, wie ihre Familie – Ehemann Pietro und die Söhne Tonio und Marco – unter erdrückenden Schulden aus Pietros Wohltätigkeitskrankenhaus für die Armen leidet. Um ihre Not zu lindern, emigriert Anna allein nach Argentinien und sucht Arbeit als Hausangestellte, um Geld nach Hause zu schicken.

Zunächst in Buenos Aires bei einer wohlhabenden Familie, dann nach Tucumán umgezogen, hält Anna monatlichen Kontakt aufrecht, bietet Beruhigung und finanzielle Unterstützung. Ihre Situation bricht zusammen aufgrund ausbeuterischer Arbeitgeber, des Diebstahls ihrer Briefe und Ersparnisse durch den Verwandten Francesco Merelli und einer schwächenden, nicht näher bezeichneten Krankheit. Die Krankheit unterbricht ihre Korrespondenz; ihr letzter Brief deutet auf schwindende Gesundheit hin und steigert die Ängste ihrer Familie.

Körperlich gebrochen und emotional erschöpft in Tucumán, verfällt Anna tiefer Verzweiflung und Apathie und lehnt eine lebenswichtige Operation trotz Bitten von Arbeitgeber und Arzt ab. Ihre Wandlung kommt, als Marco allein aus Italien eintrifft. Seine Gegenwart entfacht ihren Lebenswillen neu und gibt ihr die Kraft für die erfolgreiche Operation, die sie von Resignation zu Hoffnung führt.

Erholt kehrt Anna mit Marco nach Genua zurück und vereint sich mit Pietro und Tonio. Ihre Reise zeichnet mütterliches Opfer in der Wirtschaftsmigration, Verletzlichkeit und Wiederherstellung durch familiäre Bindungen nach.
Titel
Anna Rossi
Besetzung
  • Angelina Gatelldatabase_lang_spanish