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Megumi Kobayashi, ein junges Mädchen, das sechs Monate nach dem Tod ihrer Mutter von Trauer verzehrt war, entwickelte eine intensive Bindung zu einer handgefertigten Puppe, die ihre Mutter angefertigt hatte. Sie nannte sie „Mama“ und betrachtete sie als ihre einzige Verbindung zu ihrer verlorenen Mutter. Megumi wurde völlig abhängig von der Puppe, um Trost zu finden, zog sich sozial zurück und schloss sich in ihrem Zimmer ein, wobei sie nur mit der Puppe sprach.

Besorgt über ihren psychischen Zustand und ihre Isolation, wies ihr Vater das Hausmädchen Shizu an, die Puppe zu entsorgen. Der Verlust stürzte Megumi in untröstliches Weinen. Als Mami Sakura versprach, die Puppe zurückzuholen, kehrte Megumis Hoffnung kurzzeitig zurück. Als sie jedoch erfuhr, dass die Puppe verbrannt worden war, und mitbekam, wie Mami die Gründe ihres Vaters für die Entsorgung besprach, reagierte Megumi mit Wut und dem Gefühl des Verrats. Sie fuhr Mami an, fühlte sich betrogen und im Stich gelassen, nachdem die Rückholung ihrer lebenswichtigen Trostquelle gescheitert war – was ihren fragilen emotionalen Zustand offenbarte.

Megumis Handlungsbogen dreht sich darum, sich ihrem Verlust zu stellen. Die Puppe hatte als Krücke gedient, um sich nicht mit ihrer Trauer auseinandersetzen zu müssen. Die erzwungene Trennung, obwohl ihr Vater es gut meinte, zwang sie, die unterdrückten rohen Emotionen zu spüren. Ihre Reise besteht darin, die Abwesenheit ihrer Mutter ohne den Trost der Puppe zu bewältigen.
Titel
Megumi Kobayashi
Besetzung
  • Mami Koyamadatabase_lang_japanese