Anime-Übersicht: Sans Famille
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Jerome Barberin, ein Pariser Steinmetz, lebt getrennt von seiner Frau im ländlichen Chavanon. Während eines harten Pariser Winters entdeckt er ein ausgesetztes Kind in feiner Kleidung, das auf wohlhabende Abstammung schließen lässt, in einer Gasse. In der Hoffnung auf eine Belohnung von der Familie des Kindes nimmt Barberin das Baby mit nach Chavanon und übergibt es seiner Frau, die das Kind Rémi nennt. Da er Rémis leibliche Eltern nicht ausfindig machen kann, stimmt Barberin widerwillig zu, ihn zu behalten.
Jahre später erleidet Barberin bei der Arbeit in Paris eine lähmende Verletzung. Er verklagt seinen Arbeitgeber in der Erwartung einer Entschädigung, verliert den Prozess jedoch und erschöpft die Ersparnisse der Familie durch Gerichtskosten. Mittellos und verbittert kehrt er nach Chavanon zurück. Als er feststellt, dass Rémi immer noch bei seiner Frau lebt, gerät er in Wut über die vermeintliche finanzielle Belastung und beschließt, den Jungen zu verkaufen.
In einer örtlichen Taverne trifft Barberin auf Vitalis, einen reisenden Straßenkünstler mit tierischen Begleitern. Er handelt den Verkauf Rémis gegen Geld aus, ohne das Wissen oder die Zustimmung seiner Frau, obwohl sie das Kind innig liebt. Barberin rechtfertigt diese Tat als wirtschaftlich notwendig und stellt finanziellen Gewinn über familiäre Bindungen.
Nach Rémis Abreise verschwindet Barberin weitgehend aus der Handlung. Später informiert ihn ein Anwalt über die Driscolls, eine Familie, die behauptet, Rémis leibliche Verwandte zu sein. Erneut von möglichem Profit motiviert, reist Barberin nach Paris, um Rémi zu finden und ihn mit den Driscolls zu verbinden. Doch er stirbt, nachdem er während dieser Reise von einem Fahrzeug angefahren wird, ohne sein Ziel zu erreichen.
Barberin zeigt ein pragmatisches und oft hartes Wesen, geprägt von anhaltender Armut und Unglück. Seine Beziehung zu Rémi bleibt rein geschäftlich, getrieben von wirtschaftlicher Notwendigkeit statt väterlicher Zuneigung. Dies steht im starken Kontrast zur liebevollen Mutterrolle seiner Frau, die dem Jungen stets mütterliche Zuneigung entgegenbringt. Barberins Handlungen, insbesondere der Verkauf Rémis, resultieren aus verzweifelten finanziellen Umständen und dem gesellschaftlichen Druck im Frankreich des 19. Jahrhunderts, wo extreme Armut schwierige Entscheidungen erzwang.
Jahre später erleidet Barberin bei der Arbeit in Paris eine lähmende Verletzung. Er verklagt seinen Arbeitgeber in der Erwartung einer Entschädigung, verliert den Prozess jedoch und erschöpft die Ersparnisse der Familie durch Gerichtskosten. Mittellos und verbittert kehrt er nach Chavanon zurück. Als er feststellt, dass Rémi immer noch bei seiner Frau lebt, gerät er in Wut über die vermeintliche finanzielle Belastung und beschließt, den Jungen zu verkaufen.
In einer örtlichen Taverne trifft Barberin auf Vitalis, einen reisenden Straßenkünstler mit tierischen Begleitern. Er handelt den Verkauf Rémis gegen Geld aus, ohne das Wissen oder die Zustimmung seiner Frau, obwohl sie das Kind innig liebt. Barberin rechtfertigt diese Tat als wirtschaftlich notwendig und stellt finanziellen Gewinn über familiäre Bindungen.
Nach Rémis Abreise verschwindet Barberin weitgehend aus der Handlung. Später informiert ihn ein Anwalt über die Driscolls, eine Familie, die behauptet, Rémis leibliche Verwandte zu sein. Erneut von möglichem Profit motiviert, reist Barberin nach Paris, um Rémi zu finden und ihn mit den Driscolls zu verbinden. Doch er stirbt, nachdem er während dieser Reise von einem Fahrzeug angefahren wird, ohne sein Ziel zu erreichen.
Barberin zeigt ein pragmatisches und oft hartes Wesen, geprägt von anhaltender Armut und Unglück. Seine Beziehung zu Rémi bleibt rein geschäftlich, getrieben von wirtschaftlicher Notwendigkeit statt väterlicher Zuneigung. Dies steht im starken Kontrast zur liebevollen Mutterrolle seiner Frau, die dem Jungen stets mütterliche Zuneigung entgegenbringt. Barberins Handlungen, insbesondere der Verkauf Rémis, resultieren aus verzweifelten finanziellen Umständen und dem gesellschaftlichen Druck im Frankreich des 19. Jahrhunderts, wo extreme Armut schwierige Entscheidungen erzwang.
Titel
Jerome Barberin
Besetzung
- Mario Zuccadatabase_lang_italian