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Chou Soran beginnt als gewöhnlicher Student, der nach einem Besuch am Grab seines Großvaters Chou Shakurin in die verborgene Welt der Outsider gezogen wird – Individuen, die ihre Lebensenergie oder "Ki" manipulieren. Dort entdeckt er, dass der Leichnam seines Großvaters gestohlen wurde, und trifft auf Zombies, was zu einer schicksalhaften Begegnung mit dem unsterblichen Mädchen Fu Houhou führt. Dieser Vorfall enthüllt seine eigene verborgene Outsider-Abstammung und die Verbindung zu Shakarins Erbe.

Er erbt das "Kitaigen" (Ursprung des Ki), eine von acht geheimen Techniken, die von Shakurin weitergegeben wurden. Aufgrund der Warnungen seines Großvaters versteckt Soran zunächst diese mächtige Fähigkeit, um feindlichen Gruppierungen zu entgehen, die nach diesen Künsten suchen. Seine Kindheit war geprägt von strengem Kampfkunsttraining unter seinem Großvater und Vater, die ihn für die Nutzung seiner Kräfte körperlich bestraften, was eine tiefe Abneigung gegen den Umgang mit seinem Ki in ihm förderte.

Sein zentrales Motiv in den offiziellen Medien ist die Aufdeckung der Wahrheit über Shakarins Vergangenheit, einschließlich seiner Verbindung zur verräterischen Gruppe "Zensei" während des Koushin-Krieges (1944) und seiner Beziehung zu Fu Houhou. Diese Suche treibt ihn zum Raten Taishou-Turnier, dessen Sieg ein Treffen mit dem Tenshi (Himmlischen Priester) Chou Jiei, Shakarins ehemaligem Mitauszubildenden, verspricht.

Während des Raten Taishou setzt Soran auf einen pragmatischen Kampfstil. Er nutzt psychologische Manipulation, Täuschung und unorthodoxe Taktiken – wie etwa ein vorgetäuschtes Duell mit Houhou oder Siege durch Esswettbewerbe –, um Gegner zu besiegen. Dieser Ansatz rührt von seinem Mangel an formeller Ausbildung im Vergleich zu lebenslangen Outsidern her. Er beherrscht "Raihou", eine reine Ki-Manipulation, die Jungfräulichkeit erfordert, im Gegensatz zu seinem Rivalen Chou Reigyoku, der sie nicht nutzen kann.

Nach dem Turniersieg erhält er das Recht, den Tenshi abzulösen, lehnt die zeremonielle Rolle jedoch ab, da er ihren Einschränkungen misstraut. Der Tenshi enthüllt Shakarins wahren Namen (Chou Kaigi) und erkennt Soran als eine Art Enkel an, gibt jedoch keine weiteren Details preis, bis Soran die Nachfolge antritt. Gleichzeitig greift Zensei das Turnier an, um geheime Künste zu stehlen, was Soran in Kämpfe außerhalb des Turnierrahmens zwingt.

Soran entwickelt sich von einem widerstrebenden Outsider zu einem strategischen Anführer, der komplexe Fraktionskonflikte bewältigt. Langsam akzeptiert er seinen Platz in dieser Welt, bleibt aber skeptisch gegenüber ihren Traditionen. Seine Bindung zu Fu Houhou bleibt zentral, da beide nach Antworten über ihre verflochtenen Vergangenheiten suchen, wobei Houhous Unsterblichkeit und ihre mögliche Verbindung zu Shakurin weiterhin Rätsel bleiben.

Nach dem Turnier konfrontiert er Zenseis Pläne, die acht geheimen Künste auszunutzen. Sein Erbe als Shakarins Enkel zieht weiterhin Aufmerksamkeit auf sich und macht ihn zu einer Schlüsselfigur in den anhaltenden Konflikten zwischen Fraktionen wie Tenshifu und Tengekai.
Titel
Chou Soran
Besetzung
  • Atsushi Tamarudatabase_lang_japanese