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Nanami Hiromachi, Schülerin im zweiten Jahr der Tsukinomori Mädchenakademie und Bassistin von Morfonica, lebt mit ihren Eltern in einem Haus, das auch als künstlerische Werkstatt dient – ihre Mutter ist Malerin, ihr Vater Bildhauer, beide bekannt für ihr kreatives Können und ihr unkonventionelles Auftreten. Ihre Eigenarten verknüpften in ihrem Gedanken unwillkürlich die familiäre Identität mit sozialer Ausgrenzung, was ihren Entschluss verstärkte, ein Bild der Normalität zu projizieren, um Freundschaften zu schließen. Obwohl sie mit dem scharfen Verstand und den künstlerischen Instinkten ihrer Eltern gesegnet ist, spielt sie ihre Talente gewohnheitsmäßig herunter, schreibt Erfolge dem Glück zu oder bezeichnet sie als „unspektakulär“, um Aufmerksamkeit zu vermeiden.

Ihr Streben nach Anpassung führt zu durchdachten Entscheidungen, wie dem Beitritt zu Morfonica während des Schulband-Trends, um sich mit Gleichaltrigen zu verbinden. Doch ihre Fähigkeiten zeigen sich immer wieder – sie entwirft die Werbeplakate der Band, komponiert Songarrangements und fertigt Bühnenaccessoires mit autodidaktischen Techniken, die sie aus Online-Tutorials gelernt hat. Akademisch hält sie ihre Prüfungsergebnisse bewusst im mittelmäßigen Bereich, obwohl sie den Stoff stets beherrscht.

Still widersteht sie ihrer selbstgeschaffenen Durchschnittlichkeit, denn Nanami hegt eine Vorliebe für Horrorfilme und paranormale Geschichten, was sie zum Mitglied des Horrorforschungsclubs werden ließ. Sie sammelt Spielzeugfiguren aus Werbeaktionen und hält an Aberglauben fest, den sie von ihrer Großmutter übernommen hat, was ihrer eigenwilligen Persönlichkeit weitere Facetten verleiht. Sozial unerfahren, verlässt sie sich auf Internet-Ratschläge, um zwischenmenschliche Spannungen zu bewältigen, was ihre Abhängigkeit von externer Anleitung offenbart.

Ein Teilzeitjob in einem Familienrestaurant entwickelt sich zu einer Führungsposition, was ihre schrittweise Übernahme von Verantwortung und Selbstvertrauen markiert. Ihr Design wurde für ein Crossover-Event mit *That Time I Got Reincarnated as a Slime* überarbeitet und spiegelt Shunas Ästhetik wider. Bei Live-Auftritten beteiligt sie sich an gemeinsamen Zugaben mit anderen Bands, was ihre wachsenden Verbindungen in der Musikszene symbolisiert.

Nanamis Reise kreist um das Hin und Her zwischen dem Verbergen ihrer vielfältigen Fähigkeiten und dem Verlangen nach unauffälliger Kameradschaft, ein Tanz aus Verstellung und zufälliger Enthüllung. Interaktionen mit Bandmitgliedern und vorsichtige Schritte zur Anerkennung ihrer Stärken zeichnen ihre sich wandelnde Selbstwahrnehmung durch verschiedene Handlungsstränge nach.
Titel
Nanami Hiromachi
Besetzung
  • Yūka Nishiodatabase_lang_japanese